Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Physiologie des Fliegens und Schwebens in den bildenden Künsten
Person:
Exner, Sigmund
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1398435
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1398889
schauer das psychische Material vor, auf das er seine Dar- 
stellung basiren kann? Man muss unzweifelhaft auch diese Frage 
bejahen. 
Sehen wir einen Pfeil durch die Luft fliegen, so erscheint 
er uns als mit Bewegung begabt, und die Gewalt, mit der er 
in sein Ziel einschlägt, scheint ihm zu gehören. Ein Schiff, das 
vom Stapel gelassen wird, gleitet über die Rollen hinunter 
und fährt durch den hiebei erhaltenen Schwung weit hinaus 
in die Fluthen. Versetzen wir uns an die Stelle eines Boots- 
mannes, der sich unvorsichftigerweise mit seinem kleinen Nachen 
nicht rechtzeitig geflüchtet hat. Muss ihm das riesige Ungethüm, 
wenn es auf ihn losrauscht, nicht wie ein mit selbstständiger 
Bewegung begabtes Wesen erscheinen? Ja, der menschliche 
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