Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Über Kunst, Künstler und Kunstwerke
Person:
Valentin, Veit
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1392977
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1394769
EINE 
FRANKFURTER 
KUNSTAKADEMIE 
IM 
ACHTZEHNTEN 
J AHRHUNDERT. 
 icht mit ungerechtfertigtem Stolze durften um die 
 Mitte des achtzehnten Jahrhunderts die _Maler 
1'   4 Frankfurts auf die Bedeutung ihrer Stadt für die Ent- 
wickelung der Malerei zurückschauen. Vor allen Elzheimer, 
aber auch Sandrart und ndie Merianea waren helle Punkte, 
auf deren Glanz man gerne hinwies, und deren Ruhm der 
Stadt zu erhalten als ernste Aufgabe betrachtet wurde. 
In erster Linie mußten sich dazu die Maler selbst berufen 
fühlen, und sie sind es denn auch, welche, offenbar von 
dem bedeutendsten unter ihnen angeregt, sich am 2. April 1767 
an den Rat der Stadt Frankfurt wendenf) ihm den Plan einer 
Akademie vorlegen und ohne eine nBelastung aerariiu in An- 
spruch zu nehmen, versichern, die etwa eintretenden Kosten 
selbst decken zu wollen, wenn nur der Rat ihnen seinen Schutz 
angedeihen und sie von der ihnen schimpfiich erscheinenden 
Verpflichtung der Zugehörigkeit zur Malerzunft, welche gut 
für nTapetenmalera sei, befreien wolle. Der Zweck wird dahin 
i) Die Aktenstücke, welche der folgenden Darstellung zu Grunde 
liegen, befinden sich mit dem in Facsimilefarbenlichtdruck (siehe Titel- 
bild) wiedergegebenen, von Cöntgen herrührenden Entwurfe zu einer 
feierlichen Preisverteilung in dem Stadtarchiv I von Frankfurt a. M. 
Auf die hier geschilderte Kunstakademie habe ich in meiner Arbeit 
über nCornelius, Overbeck, Schnorr, Veit, Führicha in Dohmes nKunSt 
und Künstler des XIX. jahrhundertsa (E. A. Seemann, Leipzig, 1886) 
kurz hingewiesen (N0. 7, S. 
        

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