Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Kunst und Künstler des siebzehnten Jahrhunderts
Person:
Guhl, Ernst
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1387345
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1391480
350 
Pacht, 500 Realen jährlich, für meine Olivengärten, auf welche 
Schuld er mir absehläglich 10 Arobasl) Oel zum Preise von 
18 Realenz) eine jede verabfolgt hat. Der Rest der Schuld ist 
von ihm einzuziehen. 
Ferner. Ich erkläre, dass mir noch Pachtresle rückständig 
sind von meinen in der Magdalena helegenen Grundstücken; 
nämlich von sechs Monaten zu acht Dukaten. Der Notar Pedro 
de Galvez, welcher die Häuser verwaltet, besitzt die betreffenden 
Papiere. Auch diese Schuld ist einzuziehen. 
Ferner. Ich erkläre, dass ich für das Kapuzinerkloster in 
Cadiz ein grosses Gemälde in Arbeit habe und ausserdem vier 
kleinere Bilder. Auf den bedungenen Preis von 900 Pesos 3) für 
alle fünf Gemälde habe ich 350 bereits erhalten. 
Ferner. Ich erkläre, dass ich Nicolas Omasur 100 Pesos 
zu 8 Silber-Realen schulde, welche er mir im verflossenen Jahre 
1681 geliehen. Dafür habe ich ihm zwei kleine Bilder gemalt 
und übergeben, welche 30 Pesos 4) ein jedes, also 60 zusammen 
bedungen waren, so dass er gegenwärtig noch 40 Pesos zu for- 
dern hat, die man ihm zahlen möge. 
Ferner. Ich erkläre, dass Diego del Campo bei mir ein 
Gemälde bestellt hat, von der Anbetung der heil. Martyrin Ca- 
talina, auf 32 Pesos 5) bedungen und bereits bezahlt. Ich be- 
stimme, dass man ihm das Bild beendet und verbessert zustelle. 
Ferner. Ich erkläre, dass ein Schneider, der in der Ala- 
meda wohnt, dessen Name mir aber entfallen ist, bei mir ein 
Bild der Mutter Gottes, halbe Figur, bestellt hat von welchem 
erst die Skizze entworfen ist. Er hat mir dafür 9 Ellen Rasch 
gegeben. Den Werth dieser 9 Ellen möge man ihm erstatten, 
da ich das Bild nicht habe vollenden können. 
Ferner. Ich erkläre, dass ich mich vor 34-36 Jahren mit 
Beatrix von Cabrera Sotomayor verheirathet habe. Ich hatte in 
diese Ehe nichts eingebracht. Was sie eigenthümlich (besessen)
        

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