Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Kunst und Künstler des siebzehnten Jahrhunderts
Person:
Guhl, Ernst
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1387345
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1390505
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de Pacademie royale de peinture et de sculpture, London 1705, 
pag. 58-82.  Das Bild selbst ging später in den Besitz der 
Krone über und beHndet sich gegenwärtig im Louvre. Villot 
Ecole frangaise Nr. 420. 
NICOLAS 
Ponssm 
3,11 
J EAN LEMAIRE. 
Rom, 
19. Februar 1639. 
Mein Herr! Ich habe den Brief des Königs zugleich mit 
denen der Herren De Noyers und De Chantelou sowie dem 
Ihrigen erhalten. Aus beiden habe ich klar das gute Vorurtheil 
ersehen, welches Sie bei allen jenen für mich erweckt haben, 
und in der That die Ehre, die Artigkeiten und die Anerbietungen, 
die man mir macht, sind für das geringe Verdienst, das ich in 
Anspruch nehmen darf, viel zu gross. Da es nun aber der Gott 
des guten Glückes 1) einmal so will, so mag man mir noch so viel 
Gutes erweisen  ich will es schon ertragen. Ich habe mich 
also entschlossen, von hier wegzugehen, um mich, wie Sie wis- 
sen, in die Dienste meines Fürsten zu begeben. Ich würde dies 
sogleich bei der Wiederkehr des schönen Wetters gethan haben; 
nachdem ich aber mit Aufmerksamkeit alle meine Angelegen- 
heiten geprüft, habe ich gefunden, dass es mir unmöglich ist, 
meine Reise eher als im künftigen Herbst zu unternehmen. Ich 
habe nämlich, von meinen anderweitigen Angelegenheiten zu 
schweigen, drei oder vier Bilder angefangen, ohne das für Herrn 
De Chantelou mitzurechnen, und diese muss ich zu Ende brin- 
gen, indem sie alle für hochgestellte Personen sind, mit denen 
ich auf anständige Weise auseinander kommen will, sowie auch 
mit allen meinen hiesigen Freunden, deren Freundschaft und 
Wohlwollen ich mir zu erhalten wünsche. Ich will davon an 
de 
Dieu 
Le 
Ia bonne fortune.
        

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