Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Kunst und Künstler des siebzehnten Jahrhunderts
Person:
Guhl, Ernst
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1387345
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1390222
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Bezahlung klagte, Wie, dass der Schatzmeister Vollbergen die- 
selbe abwelsß, als auch dass dort jährlich Interessen bezogen 
würden, so hat mir der Einnehmer Wttenbogaert vergangenen 
Montag darauf geantwortet, dass Vollbergen alle halbe Jahre 
selbige Interessen erhoben hat bis jetzt, so dass jetzt wieder 
4000 Gulden bei denselben Komptoiren fallig sind und bei die- 
ser Gelegenheit bitte ich Sie, mein gütiger Herr, dass meine 
Anweisung nun mit Erstem ins Beine gebracht werden möge, 
damit ich meine wohlverdienten 1244 Gulden nun einmal er- 
halten möge, und ich will solches Ihnen mit Gegendienst und 
Freundschaftsbeweis zu vergelten suchen. Hiermit grüsse ich 
Sie herzlich und wünsche, dass Gott Sie noch lange in guter 
Gesundheit zur Seligkeit aufspare. Ihr dienstwilliger und er- 
gehener Diener Rembrandt. 
Ich wohne an der Binnen-Amstel in der Zuckerbäckerei. 
REMBRANDT 
3.11 
CONSTANTIN HUYGENS. 
Amsterdam, 
27. Januar 1639. 
Mein Herr! Mit ganz besonderem Wohlgefallen habe ich 
Ihre angenehme Zuschrift vom 14. dieses durchgelesen und er- 
sehe daraus Ihre Güte und Gewogenheit, so dass ich von Herzen 
geneigt bin, mich für Ihre Gefälligkeit verbindlich zu bezeigen. 
Aus Geneigtheit zu solchem, schicke ich ohne Ihr Verlangen die 
beigehende Leinwand, helfend, dass Sie mir selbige nicht ver- 
schmähen werden, denn es ist das erste Andenken, das ich Ihnen 
verehre. 
Der Herr Einnehmer Wttenbogaert ist bei mir gewesen, als 
ich mit dem Verpacken der zwei Stücke beschäftigt War. Er 
musste sie erst noch einmal sehen. Er sagte, wenn es Seiner 
Hoheit beliebe, wolle er mir aus seinem Komptoir die Bezah- 
lung gern zustellen. Ich möchte Sie, mein Herr, daher ersuchen,
        

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