Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Kunst und Künstler des siebzehnten Jahrhunderts
Person:
Guhl, Ernst
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1387345
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1389915
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Sein Schwager, den er mit nach London genommen, sei schon 
sehr ungeduldig, es thue ihm lcid, seinem Herrn Kollegen 
Beschwerde zu verursachen  auch sehne er sich nach den 
Damen von Antwerpen zurück. 
vVon dem Waffenstillstand wird hier viel gesprochen, und 
die Nachrichten aus Holland berechtigen zu der Hoffnung, dass 
er zu Stande kommen werde, und bei aller Freude, welche ich 
über die Geburt unseres Prinzen von Spanien empfinde, so ge- 
stehe ich doch, dass mir die Nachricht vom geschlossenen Frie- 
den oder Waifenstillstand eine grössere Freude machen würde, 
als irgend eine andere Sache auf der Welt. Viel lieber würde 
ich dann nach Hause zurückkehren, und nicht wieder von dan- 
nen gehem. Schliesslich drückt er sein Bedauern über den Tod 
des öfter erwähnten Don Francisco Bravo aus. Er hätte aber 
erhalten, was er verdient, indem er die Musen mit dem YVaffen- 
Handwerk vertauscht habe. Gachet pag. 243. Der Abschluss 
des Friedens kam nach Verlauf eines Jahres zu Stande. Klose 
a. a. O. pag. 233 und pag. 262 ff.  
RUBENS 
PHILIPP von AREMBERG, 
Herzog von Arschot. 
1633. 
Monseignenrl Es betrübt mich sehr, dass Ew. Excellenz 
über meine Bitte um meinen Pass erzürnt ist, denn ich gehe 
einen geraden Weg, und ersuche Sie inständigst, zu glauben, 
dass ich stets von allen meinen Handlungen volle Rechenschaft 
ablegen werde. Auch bekunde ich vor Gott, dass ich von mei- 
nem Herrn nie einen anderen Auftrag gehabt habe, als Ew. Ex- 
cellenz in der Vermittelung dieser Angelegenheit in jeder Weise 
behülllich zu sein, indem dieselbe für den Dienst des Königs 
und die Erhaltung des Vaterlandes so nöthig ist, dass ich einen 
Jeden des Todes würdig erachten würde, der dieselbe aus Privat- 
Rüeksichten nur im Geringsten verzögern wollte. Indessen sehe 
ich nicht ein, welcher Uebelstand daraus hervorgegangen "Väres 
wenn ich nach dem Haag gegangen wäre, und meine Papiere in 
Künstler-Briefe. n. 13
        

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