Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Kunst und Künstler des siebzehnten Jahrhunderts
Person:
Guhl, Ernst
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1387345
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1389429
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als die Vermittelung des Ueberbringers gegenwärtigen Briefes. 
Wenn Ew. Excellenz diesem Ihre Sachen zeigen und ihm erlau- 
ben wollte, sieh Aufzeichnungen darüber zu machen, um mir 
dann Bericht zu erstatten, so würde ich Ihnen gleicherweise 
ein Verzeichniss derjenigen Werke schicken, die ich jetzt im 
Hause habe, oder Ihnen sagen lassen, ob die Bilder, welche 
Ihnen am meisten zusagen, vorhanden sind. 
Mit einem Worte, es liessen sich Unterhandlungen an- 
knüpfen, die beiden Seiten zum Vortheil gereichen würden. 
Jener Herr heisst Frangois Pieterssen de Grebbel, geboren und 
ansässig zu Harlem, ein ehrenwerther und geachteter Mann, auf 
dessen Rechtlichkeit wir uns beiderseits mit Zuversicht verlas- 
sen können. Und hiermit empfehle ich mieh mit aufrichtigem 
Herzen Ihrer freundlichen Gunst, und erflehe für Sie alles Glück 
und alle Zufriedenheit vom Himmel. 
William Hookham Carpenter, Pictorial Notices con- 
sisting of a Memoir of SirgAnthony Van Dyk etc. London 1844, 
p. 138. Der in italienischer Sprache geschriebene Brief trägt die 
Adresse: vAl Eceellentissimo ahon. et patron mio colendissimo 
il Signor Dudley Carleton Agnbasciatore del Ser. Be. della Gran 
Bretagna nella Hajai, und ist an den obengenannten Gesandten 
König Jacob's I. bei den vereinigten Staaten der Niederlande ge- 
richtet. Der im Eingang erwähnte Sir Georg Gage ist im Auf- 
trage des Königs nach Spanien und Italien gegangen, wo er 
später mit Van Dyk ein enges Freundschafts-Bündniss ge- 
schlossen hat; bis zu seiner Abreise vom Haag hatte er zwischen 
Sir Dudley Carleton und nßhreren niederländischen Künstlern 
die Vermittelung besorgt, von denen der erste, ein grosser 
Kunstfreund und Sammler, Gemälde erwarb. Von ihm hatte 
Rubens die im Besitz Carletods befindlichen Alterthümer rüh- 
men hören, um deren Erwerb es sich in dem obigen Briefe han- 
delt. Ueber den WEiEGPBHJÜTGTIElUf dieser Angelegenheit geben 
die beiden folgenden Briefe und die darauf bezüglichen Erläute- 
rungen Auskunft.
        

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