Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Künstler-Briefe
Person:
Guhl, Ernst
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1381935
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1386874
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aehtet und für ihn kämpft und siegt. Nun aber will ich 
Euch nicht länger belästigen. Ew. Herrl. müge die Gesin- 
nung genehmigen, mit der ich zu allen Dingen bereit bin, 
in derselben aufrichtigen Weise, mit der ich Eure Tugen- 
den und Handlungen verehre. 
Grüsst Urbino von mir. Ich wünsche Euch Glück zu 
dem Jungen, müge Euch Gott Fraude daran erleben lassen. 
Lebt glücklich! 
Bottari Race. III. 74. 
Angelds an Vasari N1'. 67. 
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oben 
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Brief 
Michel 
1 44. 
GIORGIO 
VASARI 
an 
Oosmo 
Flonenz, 23. 
April 
1556. 
Ich habe nach dem Empfange des süssen Briefes Ew. 
Erl. Herrl. nicht eher geschrieben, weil der unerwartete T011 
unseres Cristofano del Borgo mir nicht nur allen Frieden, 
Sondern einen 'I'hei1 meiner Seele selbst geraubt hat, and 
mich erkennen lässt, von wie grossem Nachtheil mir sein 
Verlust sei bei den Unternehmungen des Palastes, bei dem ich 
an ihm eine so ehrenvolle Unterstützung hatte, ganz abgesehen 
von der Güte seines tugendhaften Gemüthes, (las mir im Un- 
glück zum Trost gereichte und in Gefahren mich mit Rath 
und That unterstützte, während eines ununterbrochenen Um- 
ganggg von vierundzwanzig Jahren, die er mit mir verlebt hat- 
In seinem Hinscheiden bleibt mir kein anderer Trost, alä 
dass er mich unter clem Schutze Ew. Excellenz 21114101461319 
sen und dass er in Eurem Hanse, so wie in Eurer Gunst äe"
        

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