Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Künstler-Briefe
Person:
Guhl, Ernst
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1381935
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1386725
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dessen eifrigsten 
gehürte. Ueber 
Lebensbesclu-ei- 
Dienstverlxältniss zu Cosimo getreten ist, zu 
Anhängern und Lobpreiscrn er aber fortan 
das Bild für S. Rocco slaricllt cr in seiner 
bungÄS. 241. 
140. 
GIORGIO 
VASARI 
21H 
BENEDETTO 
VARCIII. 
Florenz, 
12. Februar 
1547. 
Ich wünschte, main hochzuverehrender Herr Benedetto! 
dass Illr mich nicht nach meiner Meinung über den Vorrang 
und die grüssere Schwierigkeit von Skulptur oder Malerei 
gefragt hättet. Ich müchte nämlich, Wegen der Gesinnung, 
die ich immer gegen Euch gehegt habe und gegenwär- 
tig noch hegel), nicht S0 handeln, dass ich Euch den 
ersten Dienst, den Ihr von 1nir verlangt, abschlagen müsste; 
im Gegentheil rechnc ich es mir zur Gxlnst, -Euren Winken 
mit Eifer nachzulzonnne11. Indessen scheint es mir, dass 1111- 
Euch schlecht berathen habt, indem Ihr von mir solche Dinge 
zu Wissen verlangt. Wollte Gott, ieh wäre im Stande Euer 
Vcrlangen zu befriedigcn, um in Eurem grossen Urtheil als 
cin solcher erscheinen zu künnen, wie Ihr Euch von mir ver- 
sprecht, und nicht S0, wie ich selbst weiss, dass ich bin. Und, 
um es Euch zu sagen, als ich mich in Rem befand, W0 von 
zweien aus unseres (Oardinals) Farnese Gefolge aine Wette 
eingegangen wurde über denselbenStreitpunkt, berief man sieh in 
der Sache auch auf mich. Und um noch verwirrter zu blei. 
1) Pcr Pauimo che tenutu ho, 
sime aziuni, chc voi conosccste. 
0 
tcngo 
ancora inverse 
le duttis-
        

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