Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Künstler-Briefe
Person:
Guhl, Ernst
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1381935
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1386614
411 
kommt 
11111 
frisch 
hef 1 
denn 
ich 
erwarte 
Euch 
mit 
grüsster 
Spannung! 
Bottari Race. III. 35.  Die im Anfang des Briefes 
erwälmten Geschichten Cäsafs, rlie Vasari für den Herzog 
Alexander in dessen Palast auszufiihren batte, besshreibt der- 
selbe ausüihrlich in einem Byiefe an Pietro Aretino (Vgl. 
die Erläuterungen zu Brief 137. 
In Bezug auf die grossen Vorbereitungen zum Empfange 
Kaiser CarPs V. ist zu bemerken, dass derselbe am 28. April 
1536 nach Florenz kam, nachdem er vorher zu Neapel in 
den Streitiglzeiten zwischen den Exilirten von Florenz and dem 
Herzoge Alexander sich zu äessen Gunsten entschieden batte. 
Darauf war denn Alexander schon im März nach Florenz zu- 
rückgegangen, um seine Dankbarkeit gegen den Kaiser durch 
die in diesem und dem folgenden Briefe besprochenen gross- 
artigen Empfangsfeierlichkeiten an den Tag zu legen. 
137. 
GIORGIO 
VASARI 
an 
Pmmo 
ARETINO. 
1536. 
Florenz, Mai 
Obsehon ich noch ganz ermüdet bin, Weil ich einen gan- 
zen Monat, um mir Ehre zu erwerben, aussergewühnlich ge- 
arbeitet habe, 11m1 obgleich ich, 11m mein Werk zu vollenden, 
schon seit fünf Nächten nicht geschlafen habe, so sehet Ihr 
mich doch, mein lieber Messer Pietro! hier, nachdem der 
Kaiser heut in Florenz eingezogen ist, schon Abends bereit, 
Euch die Herrlichkeiten dieser grossen Stadt und die von 
IIHSGTIII Erl. Herzoge bestimmte Ordnung zu erzählen, 111111 
ebenso, wo die Triumphbägen sich befanden und von wessen 
Hand sie waren; und die ehrenvollen und schünen Eründun-
        

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