Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Künstler-Briefe
Person:
Guhl, Ernst
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1381935
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1386416
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ergossexa sind. Denn 
chen! Gott allein in; 
auszuüben l" 
ist nichts mit der Kunst zu errei- 
der es den Menschen gewährt, aie 
131. 
Gxonuxo 
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Vmsvucox. 
Rem, 8. Februar 
Ich weiss nicht, auf welche Weise ich Euch danken soll, 
main Herr Ritter! dass ich durch Eure Vermittelmxng in die 
Lage zurückgekehrt bin, in der ich nxich schon vor vier Jah- 
rem befand, wo ich mit soloher Zuvorkommenheit in Ew. Herrl. 
Hanse aufgenommen war. 
Denn Äwenn mein Vater Antonio, seligen Angedenkens, 
auch für mich dort in Florenz den grässten Theil saines 
Verdienstes ausgab unfl glaubte, dass ich, obschon ich noch 
ein Kind an Jahren war, an Verstand schon ein fertiger 
Mann sein sollte  vielleicht dachte er, mein Greist sollte 
seine Verhältnisse beachten wegen der Last dreier Mädehen, 
die alle jünger waren, als ich and zweier Knaben  indem 
er kein Vermägen hatte, sie zu erhalten, und überdies, wenn 
er am Leben geblieben wäre, so hätte ihm meine Mutter alla 
neun Monat ein Kind gebracht, so class er arg belastet war. 
Ich erkannte (lies clann im August des Jalu-es 1527, als 
die grausame Pest ihn uns entriss und ausserdem, (lass ich 
nicht mehr in der Stadt wohnen konnte 11m1 mich in die 
Wälder zurückzog, um Heilige für Dorflürchen zu malen, war 
ich tief betrübt 11m1 erkannte meine gegenwärtige Lage an 
den Annehmlichkeiten, die ich genoss, als er noeh am Leben 
war, und an den Unannehmlichkeiten, die ich nachher erfuhr, 
als er gestorben war; bis ich denn hier nach Rom geklvmmell
        

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