Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Künstler-Briefe
Person:
Guhl, Ernst
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1381935
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1386076
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Meine Idee, 
die 
ioh von Euch ausgedrückt wünSche, 
ist folgende: ' 
Johann Cellin, des Benvenuto eindger Sohn 
Ruht hier! Ihn raubt" der Welt in zarter Blüthe schon 
Der Tod! Nie hat der Parzen Hand von Süd zu Nord 
An solcher Hoffnung je begangen solchen MordP) 
Bottari I. 111 und Tassi III. 349.  Der Sohn, 
von dessen Tod unser Brief handelt, ist dem Cellini erst in 
se-inem sechzigsten Jahre geboren worxlen, 11m1 zwar, wie 
ans dem Ricordo bei Tassi III. 94 hervorgeht, am 22. März 
1560. Die Mutter Piera di Salvatore de' Parigi bat er spä- 
ter geheirathet. 
122. 
TRIBOLO 
3.11 
BENEDETTO 
VARCHI. 
15. Februar 
Castello, 
1546. 
Eine wie grosse Fraude ich darüber empfunden, dass 
ich Ehren Brief erhalten und Euren Schmerz über dasjenige 
ersehen habe, was Alle betrübt, welche wie Ihr, die guten 
und tugendhaften Menschen lieben, das weiss und sieht Gott! 
Wir aber müssen mit Allem zufriedexl sein! Ich weiss auch, 
wie sehr Ihr über den gättlicluen Michel Angelo erfreut ge- 
wesen seid, indem Eueh unser Tmca Martini davon unter- 
richtet hat. Und ich selbst freue mich mit Euch gemein- 
Giovan Cellini a Benvenuto solo 
Figlio, qui jace. Morte al mondo il tolse 
Tenero (Panni, mai le Parche sciolse 
Tal speme in ül dall' uno alP altro P010-
        

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