Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Künstler-Briefe
Person:
Guhl, Ernst
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1381935
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1386056
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Ich bitte Euch, bleibt gesund and erhaltet mich in Eurem 
freundlichen Wohlwollen. 
N. S. Wenn Ew. Herrl. glaubt, meineln Fratino irgend 
eine Hülfe erweisen zu kännerf), so würde ich Euch dafiir 
sehr verblmden sein, und damit verbleibe ich stets zu Euren 
Befehlen. 
mich 
in 
Eurem 
Bei Bottari (Race. I. 109) hat. der Brief das Datum 
vom 2. Mai; nach Tassi, der die Originalhandschüff vergli- 
chen hat, "ist 22. Mai zu 1656112). (Vita di Benvenuto Cellini 
I. p. LXII.) Es bedarf wohl kaum der Bemerkung, dass 
es sich hier u1n (lie Selbstbiographie Cellinfs handelt, welche 
dieser dem Benedetto Varchi zur Einsicht mitgetheilt batte 
und nun zurückfordert. Da nun die von Üellini erzälultexl 
Fakta. bis zum Jahre 1562 gehen, so scheint er diese noch 
hinzugefügt zu haben, nachdeln ihm Varchi das Manuscript 
zurückgestellt batte.  Der am Schluss genannte Fratixuo, 
"das Münchlein", ist Antoxüo, Sohn des Domenico Sputascnni, 
den Benvenuto von Kindesbeinen an im Hanse gehalten, dann 
zu (len ,,Fraticini della. Nunziata" zur Erziehung gegeben, 
und encllich an Sohnes Statt adoptirt hat, Wie aus dem Ri- 
cordo Celljnfs vom 23. Februar 1568 hervorgeht, bai Tassi 
III. 163. 
l) Con quei degli Agnoli. Es sind damit vielleicht die Fraticini 
della Nunziata gemeint, denen der Knabe zur Erziehung überge- 
ben war. 
2) Das bei Bottari am Anfang des Brieles stehende, von Tassi 
weggelassene Wort "gode" ist in der Uebersetzung beibehaltenx 
worden.
        

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