Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Künstler-Briefe
Person:
Guhl, Ernst
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1381935
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1386023
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Die obige von Tassi 111.56 bekannt gemachte Supplik 
Benvenutds ist vom Herzog genehmigt und das erbetene 
Gehalt von 40 Scudi, zu sieben Liren gerechnet, noch an dem- 
selben 'l'age für den laufenden Monat ausgezalalt WOTdQH. 
Tassi a. a. O. p. 57. 
119. 
BENVENUTO 
CELLINI 
R11 
[Cosnuo 
Florenz, 
1554. 
Da fnein Erlauchtester und vortrefflichster Herr und 
Gänner mir befiehlt, class ich fordern soll und den Preis meines 
Perseus bestimmen, den ich seit dem Monat April 1554 in der 
Loggia des Platzes Sr. Exc. aufgedeckt und gänzlich beendet 
habe, und zwar Gott sei gelobt! mit so vollständiger Befriedi- 
gung des Publikums, wie man niemals von irgend einem Werke, 
von Welchem Meister es auch sei, bis auf den heutigen Tag, 
Weder von nah noch von fern erfahren hat, so bitte ichEw. Exc. 
ganz ergebenst, mir für meine Mühe von neun Jahren alles 
das zu gewähren, was Eurem heiligsten 11m1 Wohlberathenen 
Urtheil als richtig erschcint und gefällig ist  und was es 
auch sei, Wenn es mit Eurer vollen Gunst geschieht, so werde 
ich mit grüsserer Genugthuung damit zufrieden sein, als wenn 
ich fordern sollte, wenn gleich ich nicht viel mehr, als ich 
fordern würde, erhalten sollte. 
Nun aber, nm xücht Inehr Zeit daran zu setzen, da schon 
zu viel darüber vergangen ist, unä. da ich Euch zu gehor- 
samen gezwungen bin, so meine ich, dass, Wenn ich ein 
solches Werk für irgend einen andern Fürsten zu machen 
hätte, ich es nicht für den Werth von 15000 Goldduläaterx 
machen würde     Indess als ein ergebener und liebevoller 
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