Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Künstler-Briefe
Person:
Guhl, Ernst
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1381935
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1385896
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Dies aber verabscheue ich ungemein, um so 1nehr, da 
in dem dürftigen Grewinn von dieser Arbeit mein Reichthum 
nicht bestehen kann. In der Meinung nun also, dass Eww. 
Herrll. von Weisheit und Billigkeit erüillt sind, bitte ich die- 
selben, sich an meine Stelle zu versetzen; denn es liegt in 
meiner Natur, dass ich in Frieden zu leben wünsche, so 
dass es mir räthlich erscheint, entweder Eww. Herrll. dia 
25 Scudi zurück zu erstatten, odur es zu veranlassen, dass 
der besagte Messer Francesco mir einen Brief sehreibe und 
seine Uebereinstinnnung damit erkläre, dass ich mich jenem 
Unternehmen unterziehe. 
Und um Esvw. Herrll. die Wahrheit dessen, was ich ge- 
sagt, zu bestätigen, sende ich hierbeigeschlossen einen Brief 
von seiner Hand, woraus dieselben ersehen künnen, wie 
sehr er sieh beklagt, and sich beeinträchtigt und beleidigt 
wähnt. 
Uncl dannit ich nicht als ein Mann von Unbeständig- 
keit und Narrenspossen erscheine, mägen Eww. Herrlichkeiten 
S0 gut sein mich in irgend miner andereu Sache zu be- 
schäftigen und Sie werden meine Beständigkeit erproben; und 
so erbiete ich denselben, sowohl jedeln Einzelnen insbeson- 
dere, als auch Allen insgesammt meine Dienste unfl em- 
pfehle mich, indeln ich Ihnen die Hand küsse, Ihrer Wohl- 
geneigtheit.
        

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