Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Künstler-Briefe
Person:
Guhl, Ernst
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1381935
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1385533
TIZIAN 
51.11 
GUIDOBALDO 
Iflerzog 
VOH 
Urbino. 
Vened 
1567. 
Oktober 
Erlauchter 11m1 ausgezeiclnnetstel- IfIerr! Schon viele und 
viele 'l'age sind verüossen, dass Ew. erlauchtc Excellenz 
wissen wollte, wie Ihr Agatone mir (las Gresehenk Hir die 
Malerei überbracht hätte'), welche ich Ew. erlauchten Ex- 
cellenz gcschickt habe. Da. er dies nun gar nicht ge- 
than hat, obgleich schon sechs Monate sait dem 10. Mai 
bis jetzt verüossen sind, er mich vielmehr nur mit WVorten 
hingehalten hat, so habe ich mich endlich entsnhliessen müs- 
sen, Ew. erlauchte Excellenz davon mit Gegenwärtigem zu 
benachrichtigen, auf dass Eure unbegränzte Freigiebigkeit 
meincm Bediirfnisse zu Hülfe komme, obschon ich gestehe, 
Ihnen vielleicht dadurch etwas unbescheiden zu erscheinen. 
Ich Weiss, dass Ew. erlauchte Exc. mit ihren eigenen ho- 
hen Angelegenlneiten beschäftigt, ihren Geist nicht mit der- 
gleichen Kleinigkeitexl beunruhigen kann, und halte es des- 
halb für meine Pflicht, Ihnen ganz ehrerbietig meine unange- 
nehme Lage zur Kenntniss zu bringen. Und indem ieh Sic 
inständigst ersuche, mich in Ihrer gowohnten Gnacle zu 
bewahren, küsse ich Ihnen mit Ergebenheit die erlauchten 
Hände. 
Gaye 
Cart. 
249. 
Vgl. 
Vasari 
4L 
1) Ch'io havessi  aviso, qualmentc PAgatrme suo havrebbe TQÜO 
il complimento per la pittura. 
L
        

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