Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Künstler-Briefe
Person:
Guhl, Ernst
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1381935
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1385048
Wenn jene Sonne, die des WVeltalls Gliecler 
Lenkt, heilt und stimmt, auch immer ist nur eine, 
Zeigt sie nicht immer doch im hellen Scheine 
Sich uns, and streut vielfäPdge Gaben nieder. 
Mir scheint in einer Art sie, Andern wieder 
In andrer, mehr und minder hell und reine, 
Je nachdem Krankheit gegen Gottes feine 
Bethauungen verflüchtigt die Gemüther. 
S0, je empfänglichel- des Herzens Haus, 
Je heller glänzt unä prägt sich tiefer immer 
Du Hehre, drinn Dein Angesicht und Werth. 
Doch, schüpft der Geist nur schwache Tugend (Trams, 
Isfs, weil von Deinem Licht der hohe Schimmer 
Sprengt das Gefäss, und meine Kraft verzehrt. 
Wenn Eines Züg" and Bildung volles Streben 
Der Kunst ergrifi", dann macht von ihm die Reine 
Ein schlicht Modell in niedrem Stoif, als eine 
Erste Geburt und ruft ihr Bild ins Leben. 
Doch in der zweiten hält der Meissel eben 
Erst Wort dem Hammer im lebemlfgen Steine, 
Damit er, neugeboron, schün erscheine 
Verklärt von Glorien, (lie nichts hemmt, umgeben. 
S0 kam als 
Als mein 
Wenn es 
mein Modell ich erst zur Welt, 
Modell; es Wird Vollendung Hnden, 
äurch Euch, Ihr Hohe, neu erstehet.
        

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