Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Künstler-Briefe
Person:
Guhl, Ernst
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1381935
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1384389
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indess kännte (vgl. auch Färster zu Vasari V., 331) darunter, zu- 
mal in den oben mitgetheilten Urkunden keiner Geldstrafc: Er- 
wähnung gethan wird, auch eine jener gezwungenen Anlei- 
heu zu verstehen sein, wie sie die Behürden während der kost- 
spieligen Vertheidigung bei den reicheren Bürgern von F'1orenz 
üfter zu machen gezwungen waren. Dass (lies auch bei 
Michel Angelo geschehen sei, geht aus der Mittheilung Va- 
sarfs hervor, dass dieser "der Republik tausend Scudi gelie- 
hen" (S. 329) und da diese Mittheilung sic-h auf die Zeit vor 
der Flucht bezieht, so mägen dazu leieht noch andere Anlei- 
hen hinzugekommen sein. Die Stelle des Briefes lautet: ,,e 
tolseme el comune circha mille cinquecento." 
56 a. 
MICHEL 
ANGELO 
3,11 
[CARLO 
RUFFINI   
[Rüma 
1525- 
Monsignor! Ew. Ehrwürden lässt mir sagen, ich soll 
malen und mich um nichts kümmern; ich antworte dagegen, 
man malt mit dem Hirn und nicht mit den Händen, und Wer 
(las Hirn nicht zu Gebote haben kann, thut sich Sehimpf 
an; deshalb, su lange meine Angelegenheit nicht in Richtig- 
keit gebracht wird, thue ich nichts Gutes. Die Bestätigung 
des neulich gemachten Kontraktes trifft nicht ein'), und we- 
gen des anderen in Gegenwart des Papst Clemens geschlos- 
senen Werde ieh jeden Tag gestemigt, als hätte ich Christ-nm 
gekreuziget. Ich behaupte, dass ich diesen Kontrakt in Ge- 
genwart Papst Clemens nicht so vorlesen hürte, wie ich spä- 
1) Wodurch nämlich Mich l A  
m] Beifügung mehrerer Tausefld Slzäägoväilneä weäen der lügcnhaf. 
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zogs an lhn gemachten ungerechten Forderunm äänte; des HOP 
sollte. Reumont. g e" u" e" Wefde"
        

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