Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Künstler-Briefe
Person:
Guhl, Ernst
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1381935
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1383707
12h 
Namen Giovanni Batista Puccini erwähnt. Dort nümlieh 
(Deutsche Ausgabe I1I. 1. S. 410) erzählt er, dass dieser 
Florentiner sich vom Andrea ein Madonnenbild malen liess, 
,,in der Ahsicht es nach Frankreich zu schicken." Er habe 
es daim aber selbst behalten, "and da et", fährt Vasari fort, 
,,von Frankreich aus, wohin er Handel 11m1 Verkehr trieb, 
gebeten wurde, er solle die vortreffliche Malerei doch senden, 
gab er Andrea. den Auftrag, ein Bild des Leichnams Ohristi 
zu malen."  
Das Zimmer, dessel? Ausmahu1_g Rafael auf des Präfek- 
ten Empfehlung van P1et1ro Sodenni zu erhalten wünscht, 
ist naeh Pupglleäonls Vermutfhung vielleicht dasjenige, Wel- 
ches späterlän äu-agg) L8?) z1, gembil Morto da Feltre über- 
tragen wur e p. . nun a. er Francesco Maria den 
Empfehlungsbrief ausgestellt, oder ob derselbe den gewünsch- 
ten Erfolg gehabt habe, ist nicht zu ermitteln. Ich vermuthe, 
dass Weder das Eine noch das Andre geschehen sei indem 
wenn jener Günner, wie es nach Pungileoni (p. 80  seh1: 
wahrscheinlich ist, mit (lie Veranlassung zu RafaePs Berufung 
nach Rom an den Hof Julius IL, seines Oheims, war, er 
diese Berufung schon Iängere Zeit vorbereitet haben musste 
undl dffnn schwerlicllä äeneigt sein zäoähte, äeinem Schützling 
nocl eme grässere r eit zu verse a en ie denselbe  
sichtlich noch auf längere Zeit in Florenz, festgehalten  
Der Brief selbst ist in der italienisclzen Uebersetzung von 
Quatremäre de Quinc-yä Leben Rafaels von Longhena (Wlai- 
land 1829) als Facshnile in Kupfer gestochen veräfentlicht. 
Qanach beündet _sicl1 an der Stelle des Datums eine Beschä- 
dlgung des Papwres. Indessen zeigt sich zwischen dem 
noc_h halb erhaltenen li und der Zahl XI. ein so grosser 
Zwwschenraum, dass flarin vermuthlich noch ein zweites X. 
gestanden zu haben scheint, wonach sich das oben angege- 
bene Datum auch noch äusserlich rechtfertigt.  
T
        

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