Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Künstler-Briefe
Person:
Guhl, Ernst
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1381935
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1383312
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Kosten und mit den Auslagen des besagten Meister Petrus selbsf. 
Und vorbesagtel- Meister Petrus hat dem Herrn Abte ver- 
sprochen, dies Alles insgesalnmt und im Einzelnen zu thun 
und zu halten, zu besorgen uhd zu beachten, und dieser hat 
(las Versprechen für besagtes Kloster entgegen genommen, 
und zwar unter den (im entgegengesetzten Falle eintretenden) 
unten bezeichneten Strafen und der Verpfändung aller sei- 
ner beweglichen und unbewvegljchen, gegenwärtigen unfl zu- 
künftigen Güter. 
Und dies hat besagter Meister Petrus deshalb gethan, 
Weil besagtel" hochwürdiger Vater der Abt für sich etc. unter 
Verpfäindung des Klosters und seiner Güter dem besagten 
Meistez- Petrus, der gegenwärtig ist und diesen Vertrag für 
sich und seine Erben abschliesst, versprochen hat und mit ihm 
dahili überein gekonnnen ist, demselben zu entrichten 11m1 als 
Lohn für seine Malcrei, für Farben, Gold 11m1 die andern zur 
Vollendung besagter Malerei nüthigon oder erforderlichenDinge, 
so wie für die Ornamente der besz-Lgten Tafel fünfhunderl: 
schwere Goldclukaten wirklich auszuzahlen; Welche binnen vier 
Jahren zu entrichten sind, von clem Tage au gerechnet, an 
welchenl er die besagte Malerei beginrlen wird, 11m1 zwar 
jedes Jahr den vierten Theil. 
In besagter Rechnung soll aber nicht die Einfassung 
mit angerechnet werden, welche besagte Tafel umgiebt, noch 
die Verzierungen, welche auf der Spitze der besagten Ein- 
fässung angebracht sind, sondern nur die Tafel selbst mit 
ihren Verzierungen etc. 
Der Kontrakt, den wir oben nach dem Abdrucke bei 
Ant. Mezzanotte, Dalla vita e delle opere di Pietro Va- 
nucci (Perugia 1836) App. S. 295 mittheilen, bezieht sich 
auf eines der berülnntesten Bilder des Perugino, welehes VOH 
den Franzosen entführt, jetzt eine Zierde der Kathedrale V01! 
Lyon ausmacht. Der Vertrag enthält eine genaue AngH-be 
KünsÜer-Briefc. l. 6
        

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