Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Künstler-Briefe
Person:
Guhl, Ernst
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1381935
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1383218
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leid gethan, und thut mir um so mehr Ieid, als der Geschla- 
gene im Solde EW. Herrl. steht, und er heisst Rovida. E1- 
ist es, der mich das ganze Jahr hinclurch bestohlen hat, was 
ich beweisen kannl). Ich bemerke Ew. HerrL, dass, wenn 
sich das Gegentheil von dam, was ich Euch sage, findet, ich 
zu jecler Strafe bereit bin, und empfehle mich derselben mit 
Lodovico bestens. 
Gaye, Cal-t I. 325.  Von dem Hausbatl spricht aueh 
Vasari, der im Leben des Mantegna erwähnt, dass er sich das- 
selbe nach seinem Gesdhmack mit Malereien verziert und bis 
an das Ende seines Lebens bewohnt habe. 
ANDREA 
MANTEGNA 
an 
ISABELLA 
GONZAGA. 
Mantua, 
1506. 
J anuar 
Ich befinde mich durch die Gnade Gottes etwas besser, 
und obgleich noch nicht alle Kürpertheile wieder im früheren 
Zustande Sinfl, so habe ich doch an derh geringen Talent 
noch keinen Verlust gehabt, das mir Gott geschenket and 
das zu Ew. HerrLBefehl steht. Und ich habe die Geschichte 
des Comus für Ew. Exc. in der Zeichnung fast vollendet, 
und ich werde weiter daran arbeiten, je nachdem die Plum- 
tasie mir zu Hülfe kommen wird. 
Meine Herrin, ich empfehle mich Euch, (la ich schon 
seit Monaten von keirlex- Seite auch nur einen Quattrhm er- 
halten kann; ich bin sehr in Bedrängniss, und namentlicln 
jetzt, indem ich, einst die Hoffnung hegend, dass die Dinge 
Statt possonn 
posso 
ich 
Text vermubhe 
im 
far fede. 
IIB
        

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