Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Kunstästhetische Sünden
Person:
Waterloo, Dirk van
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1380793
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1381513
 EDE Nation kopiert von ihrem in der Kultur weiter 
 vorgeschrittenen Nachbar so viel sie nur immer ko- 
  pieren kann und eine originale Kunst kann niemals 
 aufkommen, wenn eine andere entwickeltere bereits 
aneben rhanden ist. Dieser durch die Kunstgeschichte zur 
Unanfechtbarkeit begründete Satz rechtfertigt es, wenn ich auf 
die vielgeschmähten Vandalen nicht noch einen Stein werfe, 
sondern mich im Gegenteil unterfange von ihren unsterblichen 
Vercliensten um die christliche Kunst im allgemeinen und um 
die deutsche Kunst im besondern zu sprechen. 
Wenn von der Herkulesarbeit die Rede ist, welche die ger- 
manischen Stämme der Völkerwanderung hatten um den Augias- 
stall der antiken Welt gründlich auszuräumen, werden die Van- 
dalen gewöhnlich allein genannt. Indess diese dürfen die verdiente 
Anerkennung der dankbaren Epigonen nicht lediglich für sich in 
Anspruch nehmen, auch noch andere deutsche Volksstämme sind 
um 
den Lorbeerkranz 
berechtigt sich 
die Schläfe 
zu binden. 
Nur 
Alarich 
putzte 
an die 
zwei Jahre nach dem letzten Olympischen Spiele 
mit seinen Gotischen Mannen das alte Hellas bis 
alle Bau- 
Nur den 
unterste Spitze des Peloponnes aus. Er zertrümmerte 
lichkeiten Olympias mit echt deutscher Gründlichkeit. 
Zeustempel 
liess 
wegen 
des 
1,11011 
possumus" 
stehen. 
Allein
        

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