Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Deutsches Kunstleben in Rom im Zeitalter der Klassik
Person:
Harnack, Otto
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1377511
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1379571
letzte 
Perit 
klassischer 
mstübung: 
glied der Acatleniia San Luc-a, welche 1805 eriblgte. 
Humboldt antwortete darauf init- einem Dankbrief, welcher 
das VOllBIIGGÜSÜG Zeugnis der liebensivürdigen Formen 
ist, über welche er in so seltenem Mass verfügte. Den 
italienisch geschriebenen Brief zu übersetzen ist kaum 
möglich, weil die gesteigerten Ausdrücke der Höflichkeit 
und der Dankbarkeit, Welche in Italien das Kennzeichen 
des guten Tones sind, im Deutschen übertrieben klingen 
würden. E) 
Mit wie tiefer E1npfinclung' und gesättigteni Glücks- 
gefilhl Hmnbohlt das Gesamnitlwild Roms in seiner histo- 
rischen tirösse anffatsste, wirdi auf's Ergreifendste durch 
jenes gedankensclnrere, von fast religiöser Feierlichkeit er- 
füllte (iedicht- offenbart, in dessen schweren Oktaven 
selbst etwas von der majestätischen Grösse der Rllillell 
Roms zu leben scheintff) 
Stets an Alb-aß hehrexn Scheitel hänfgen 
Möchte zanberisch gespannt der Blick. 
XYo einst Latiuni mit Festgesäi1g'011 
Flehtv von dem Donlfrer Sieg" und (Pliivk. 
Zn Sorartek lichten Hölän sich drängwl, 
Kehren über 'l'ibnr's Hain zurück:  
All die tiefen, svhwveifenden Verlangvelx 
Halten in dem engen Raum g'efang;en.   
Oift sah ich von Aventinus" Spitze 
YVu sich engt der Pfad von Ostia her, 
Tiber unter Cacus altern Sitze  
Hin Dich rollen zum  
Wie geschmolzt an Hohenofcns Hitze 
Erz sich wäilzet, langsam trüb und schwer, 
Rollst Du ernst und feierlich die NYellen, 
Die das Herz mit tiefer Wehmut schwellen. 
Harn: 
S0 viel Saiten tief im BUSCH sclnving-en, 
Wenn der Welten Einklang- rührt das Herz; 
So viel Töne allgewaltig (hingen 
Auf von diesem Boden himlnelwärts. 
Grahestriilniner, öd und wüst, (lurchklingveil 
Bang die Brust mit sehnsuchtsvollein Schmerz. 
(h-össc ruht auf Blauem und Gefilden: 
Schönheit ilannnt aus himmlischen Gebilden. 
k, Kunstlehen. 11
        

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