Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Deutsches Kunstleben in Rom im Zeitalter der Klassik
Person:
Harnack, Otto
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1377511
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1379555
Die 
letzte 
PGÜOÜE" 
klassischer 
Kunstülnulg: 
1 59 
rönlisohen Aufenthaltes waren diese Kunstbetraclitiingen 
hervorgegangen; nur die schärfere verstandesmässigtw 
Forinulirung war ihnen in der Zwischenzeit durch Kants 
„Urteilskra.ft" gegeben worden. Und  so ungünstig" 
diesen Anschauungen sich schon damals die Zeitstiinmuilg 
unter dem Einiiuss des „sternbaldisireilclen und kloster- 
brudrisireiidell Univesens" der Romantiker zu gestalten 
schien, trotzdem bildete sich gerade in Rom noch einmal 
ein Kreis klassisch gerichteter Künstler und Kunstxier- 
ehrer, geschaairt uin einen der nächsten und verständnis- 
vollsten Freunde Goethe's, um Wilhelm von Humboldt. 
Neunter 
Aluschnitt. 
Die 
letzte 
dem 
Periode 
Einfluss 
klassischer Kunstübung 
Wilhehn von Hulnboldffs. 
unter 
Bisher hatten die preussischen lllinist-erresidenten 
in Rom keine hervorragende Stellung: eingranominen. 
Entsprechend den geringfügigen Interessen, Welche dem 
römischen Stuhl und dem fernen protestantischen König- 
reich gemeinsam Waren, hatte man auch die amt- 
liche Vertretung nicht in die Hände von Diplomaten 
gelegt, Welche durch Alter oder Rang besondere An- 
sprüche zu stellen hatten, und neben den Vertretern 
der alten katholischen Mächte trat der preussiche 
bescheiden zurück. Jetzt nachdem durch die polnischen 
Teilungen und die Umwälzungen in Deutschland grosse 
katholische lllerritorien an Preussen gefallen waren, 
gewann auch die römische Gesandtschaft an Wichtig- 
keit, und wurde einem Mann anvertraut, der zwar in 
der Diplomatie noch Neuling War, in anderer Hinsicht 
aber schon solches Ansehen genoss, dass es als ein glück-
        

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