Volltext: Übungen in der Betrachtung von Kunstwerken

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die Reihe kommen sollten, braucht man doch nicht 
gerade ängstlich nach einem mechanisch folge- 
richtigen gradus ad parnassum zu suchen. Es 
dürfte sich weit eher empfehlen, Leichteres und 
Schwereres wechseln zu lassen. 
Dass mit der lebenden Kunst, d. h. mit der 
Kunst unseresjahrhunderts, anzufangen sei, erscheint 
mir nicht zweifelhaft. Hier sind die wenigsten 
Voraussetzungen nötig. Das Kind versteht unmittel- 
bar. Soweit es möglich ist, müssen die Werke der 
lokalen Kunst zunächst berücksichtigt werden. Sie 
werden überall die sicherste Grundlage abgeben und 
auf die Pflege der lokalen Tendenzen vorbereiten. 
Doch wird man bei der lebenden Kunst nicht 
stehen 
bleiben 
können. 
Nur muss man sich hüten, den Zugang zur alten 
durch besondere Vorbereitungen zu erschweren. 
Bei den grossen Kunstwerken vergangener Zeiten 
 und nur um diese kann es sich handeln  
braucht man nicht viel Umstände mit der Einleitung 
zu machen. Wo das Kunstwerk selber nicht alles 
enthält, ergeben sich für das, was der Lehrer mit- 
zuteilen hat, bei der eingehenden Betrachtung über- 
all die Anknüpfungspunkte von selbst. Die Haupt- 
sacheibleibt, dass das Kunstwerk nicht als Illustration 
zu einem kunstgeschichtlichen Vortrag oberflächlich
	        
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