Volltext: Übungen in der Betrachtung von Kunstwerken

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Es ist kein Stenograrnm, denn es empfahl sich, 
früher gewonnene Erfahrungen hineinzuarbeiten. 
Doch sind die Antworten der Kinder, soweit dies 
überhaupt möglich, getreu wiedergegeben. Hie 
und da schien es nötig, zu betonen, dass der 
Wortlaut vorliegt. 
Es bedarf wohl kaum des Hinweises, dass die 
Unterhaltungen vor den Bildern trotz ihrer Aus- 
führlichkeit nur in grossen Zügen aufgezeichnet 
sind. Nicht immer kamen die Antworten so schnell, 
wie die Lektüre vielleicht erwarten lässt, und nach 
Möglichkeit sind die Betrachtungen, die sich bei 
jedem Bilde wiederholen, weggelassen. Es war 
nicht meine Absicht, ein vollständiges Lehrbuch 
zu geben. Das schien mir, wo die Form sich 
jedesmal individuell zu gestalten hat, ausgeschlossen. 
Um dem Lehrer so wenig wie möglich vorweg zu 
nehmen, habe ich eine Reihe der bedeutendsten 
Gemälde unserer Sammlung unberücksichtigt ge- 
lassen. 
Vielleicht würde es genügt haben, den Inhalt 
der Besprechungen kurz zusammenzufassen. Aber 
da das Gebiet vielen Lehrern noch fremd ist, habe 
ich dem Wunsche nach einer ausführlichen Wieder- 
gabe entsprochen. 
Es gilt überdies weit weniger, die Materie zu 
bezeichnen, als die Form zu finden, die jeder 
Einzelne nach den Bedürfnissen seiner Eigenart 
abwandeln kann. Um dies zu betonen, habe ich 
die leichten zufälligen Abschweifungen und Aus-
	        
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