Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Drei Programme
Person:
Lichtwark, Alfred
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1369062
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1369930
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günstigsten Fügung aller äussern Umstände gestellt 
wird, so liegt die zwingende Verpflichtung vor, sich 
über die Sachlage und die zu ihrer gründlichen 
Ausnutzung zu ergreifenden Massregeln klar zu 
werden. Denn was versehen wird, lässt sich nicht 
wieder gut machen, und eine grosse Leistung wirkt, 
wie das Beispiel Venedigs, Augsburgs, Antwerpens 
zeigt, auf viele Geschlechter nach. 
TRAGWEITE 
DIE YVIRTSCHAFTLICHE 
Während die politische Bedeutung der Aufgabe 
keiner ausführlichen Begründung bedarf, erfordert 
die wirtschaftliche Seite eine eingehende Unter- 
suchung. 
Es ist nur in einem engen Kreise unserer Be- 
völkerung die Einsicht vorhanden, dass der Ham- 
burgische Staat der Entwickelung einer gediegenen 
Luxus- und Kornfortindustrie in Deutschland den 
fruchtbarsten Boden bietet, der nur in angemessener 
Weise bestellt zu werden braucht, um reiche Ernten 
zu tragen. Die erste Bedingung für das Gedeihen 
einer leistungsfähigen Luxusindustrie, ein kräftiger 
Markt in der Heimat, liegt in Hamburg günstiger 
als in den meisten übrigen deutschen Staaten. Ein 
Artikel über den Zollanschluss von Hamburg und 
Bremen in den Grenzboten (1888 N0. 48), dessen 
Verfasser sich mit den einschlagenden Verhältnissen 
ungemein vertraut zeigt, weist darauf hin, dass der 
Hamburgische Staat, was wirtschaftliche Kraft an-
        

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