Volltext: Aus der Praxis ([Bd. 5])

BEHRENS 
SCHLUSSWORTE BEI DER GEDAECHTNISFEIER 
IM KUNSTVEREIN 1895 
In 
Deutschland 
kennt 
heute 
jeder 
Gebildete 
wenigstens dem Namen nach die Galerie Schack, 
und wer nicht selber den Weg durch die Propyläen 
nach der reichgeschmückten Fassade des Galerie- 
gebäudes in der Briennerstrasse gewandelt ist, weiss 
doch aus der Literatur, und meist auch aus münd- 
lichen Berichten, dass dort die Stelle ist, wo den 
meisten Deutschen das Problem Böcklin zuerst sym- 
pathisch geworden, dass dort die Schwind, Feuerbach, 
Marees, Lenbach und andere deutsche Meister der 
verflossenen Epochen besser als in allen öffentlichen 
Sammlungen studiert werden können. Noch steht 
uns allen in lebhafter Erinnerung, welche Aufregung 
sich der Münchener Bürgerschaft bemächtigte, als 
einen Moment die Möglichkeit drohte, dass die 
Sammlung der Stadt verloren gehen könnte. 
Jede einzelne der grossen und modernen Staats- 
galerien übertrifft an Umfang bei weitem, oft um 
das vielfache, die Sammlung Schack. Aber keine
	        
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