Volltext: Aus der Praxis ([Bd. 5])

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Buntpapieren selbständig zu versuchen. Ihre ersten 
Blätter werden auf der Frühjahrsausstellung der Ge- 
sellschaft vorgeführt. Das Ornament besteht aus 
Farnzweigen, die lose über einen farbigen Grund 
zerstreut sind. Mit zwei Farben oder Tönen lassen 
sich hier durch dasselbe Muster die mannigfaltigsten 
Wirkungen erreichen, denn es steht nichts im Wege, 
die Farnblätter statt grün auch rot, gelb, braun oder 
blau zu drucken, je nach der Farbe des gewählten 
Papiers. Diese ersten Versuche sind auf litho- 
graphischem Wege hergestellt. 
Es steht zu hoffen, dass sie in Liebhaberkreisen 
Nachfolge finden wird. Denn vorläufig lässt sich 
nicht absehen, wie von anderer Seite her dem 
Bücherliebhaber eine so reiche Auswahl geschmack- 
voller Buntpapiere zur Verfügung gestellt werden 
könnte. 
Die Technik des marmorierten Papiers lässt sich 
auch vom Dilettanten unschwer ausüben. Daneben 
stehen ihm der Holzschnitt, die Lithographie und 
auch der Holzschnittstempel zur Verfügung. Und 
wer auf ornamentale Formen verzichtet, der kann 
sich Buntpapier in einem Tone selber streichen, 
wobei er sich als Vorbild den frischen Farbenton 
irgend einer Blume wählen kann. Ist der Farbenton 
eines einfarbigen Papiers sehr schön und als Ein- 
klang oder Gegensatz zum Ton des Buchdeckels 
gestimmt, so reicht das vollkommen aus.
	        
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