Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Vom Arbeitsfeld des Dilettantismus
Person:
Lichtwark, Alfred
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1365863
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1366724
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Dass 
unsere 
Buchornamentik 
einen 
solchen 
Anstoss sehr wohl brauchen kann, wird jeder 
bestätigen, der den Stand der Dinge kennt. Es 
liegt gegenwärtig die Gefahr nahe, dass Wir in 
eine Periode der Nachahmung englischer Vor- 
bilder verfallen, wenn nicht an allen Orten kräf- 
tig gegen diese neueste Neigung reagiert Wird. 
Ohne die Beteiligung der Künstler, und 
zwar hervorragender Künstler, werden die Be- 
strebungen unserer Kunstfreunde das höchste 
Ziel naturgemäss nicht erreichen können. Es 
wird deshalb der Plan, mit der Zeit die Hilfe 
besonders geeigneter künstlerischer Kräfte zu 
sichern, im Auge behalten. 
Vielleichf 
wird 
eine 
Auswahl 
VOII 
Brockes 
Gedichten die Veranlassung geben, dass der er- 
findende Künstler und der ausführende Dilettant 
sich zu einem bedeutenden 
zusammenfinden. 
gemeinsamen 
Werk 
Ausser in der Buchausstattung ist 
haberholzschnitt für das Lesezeichen 
der Lieb- 
u11d das 
Bücherzeichen 
gekommen. 
schon 
vielfach 
in 
Anwendung 
Längst hat man versucht, das Lesezeichen 
künstlerisch zu behandeln. Sogar die Reklame 
hat sich seiner schon bedient. 
Aber bisher ist es doch noch nicht ernst- 
haft als Ausdrucksmittel dekorativer Ideen an- 
gewandt. Wenn es auch nicht so viel Möglich- 
keiten bietet wie das Exlibris, sollte man es
        

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