Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Vom Arbeitsfeld des Dilettantismus
Person:
Lichtwark, Alfred
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1365863
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1366439
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Berufsphotogjraphen haben formell aner- 
kannt, dass die Zukunft auch in der Bildnis- 
photographie den künstlerischen Grundsätzen ge- 
hört, und die photographische Litteratur hat auch 
in Deutschland seither sich bewusster als vor 
1893 der Pflege künstlerischer Anschauung zu- 
gewandt. 
Allgemein wird zugestanden, dass die ganz 
unberechenbaren Summen an Zeit und Geld, die 
in der Beschäftigung mit der Amateurphoto- 
graphie aufgewandt Werden, einen ernsten wirt- 
schaftlichen Verlust für unser Volk bedeuten, 
wenn sie nicht in den Dienst der künstlerischen 
Erziehung gestellt Werden. 
Wie für die Arbeit des Einzelnen oder der 
Vereine neue Aufgaben gefunden sind, soll mit 
einem Hinweis auf die historische Wichtigkeit 
der Aufnahme alter Baudenkmäler der Ham- 
burger Gesellschaft und des Braunschweiger 
Vereins und auf das mit eigenen Aufnahmen 
illustrierte Werk von Dr. Linde über den Sachsen- 
Wald nur angedeutet werden. 
v 
Umfassender noch waren die Absichten 
der Gesellschaft Hamburgischer Kunst- 
freunde. Während die Amateurphotog-raphen 
sich auf den Standpunkt der Internationalität 
stellten und es sich angelegen sein liessen, die
        

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