Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
P. L. Bouviers Handbuch der Ölmalerei für Künstler und Kunstfreunde
Person:
Bouvier, Pierre Louis Ehrhardt, Adolf
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1346518
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1350997
Zwanzigster 
Abschnitt. 
Von Leinwand, hölzernen Tafeln, Pappe, Papier um 
darauf zu malen und von der Grundierung derselben. 
Alle diese Materialien, um darauf zu malen, erhält man fertig 
in den Handlungen und wird dieselben meistenteils auch daraus 
beziehen. Indessen ist es doch notwendig, dal's ein Maler wisse, 
um was es sich dabei Wesentlich handelt, und dal's er die Zube- 
reitung und Herstellung derselben kenne, sowohl Wegen der Beur- 
teilung derselben, als auch, um sie sieh selbst bereiten zu können, 
wenn dies einmal nötig sein sollte. 
Von 
der 
Wahl 
der 
besten 
Leinwand 
zum 
Malen. 
ist 
Die Hanfleinwand ist hierzu die beste, weil sie sehr fest ist 
und starkes Anziehen ertragen kann, ohne zu reifsen. 
Die eigentliche Leinwand von Flachs ist nicht so fest und 
wird oft nach dem Aufspannen doch locker.  
Baumwolle taugt gar nicht für diesen Zweck. 
Man malt auch wohl auf starken Taffet sehr kleine Gegen- 
stände, wenn aber ein Rahmen auchnur 14 bis 21 cm. grofs ist, 
so zerreifst der Taifet leicht beim Aufspannen. 
Man mufs rohe Leinwand ohne alle Zubereitung, unge- 
bleicht und ohne jede Appretur, dazu nehmen. 
Das Gewebe mufs sehr gleich sein und so wenig Knoten wie 
möglich 
haben.
        

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