Volltext: P. L. Bouviers Handbuch der Ölmalerei für Künstler und Kunstfreunde

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dem Ende schabe lnan nicht blofs mit dem Messer den Thon ab, 
sondern brauche auch eine starke und harte Bürste, die man nals 
macht, alte Stellen damit abreibt und dann sie wohl abtrocknet, 
ehe man die Büchse öffnet. Denn wenn das geringste Teilchen 
von diesem Thon in das Schwarz kommt, so ist die Farbe verdorben 
und die Arbeit vergeblich gewesen. Hierauf öffne man die Büchse 
und schütte das Schwarz auf einen reinen Teller, auf dem niemals 
Fett war. Man wird ein sanftes Schwarz erhalten, das etwas grau- 
blaulich und fast imfühlbar fein ist. Die Masse hat sich natürlich 
sehr verringert; aber man mufs deshalb in die eiserne Büchse so- 
viel als möglich von dem zu brennenden Material einpressen, damit 
keine Luft dazu kommen kann, denn sonst gerät das Material selbst 
in Brand und lafst Asche zurück, wodurch das Schwarz sehr be- 
einträchtigt werden würde. 
Das Kaffeeschwarz ist, wenn es aus der Büchse kommt, schon 
so fein, dal's es scheint, als dürfe man es nur mit Öl oder Wasser 
anmachen, um es sogleich zu gebrauchen. Allein man muIs zuvor 
eine Vorsicht anwenden, welche bei allen Farben, die man durch 
Feuer zubereitet, sehr wesentlich ist; man mufs sie in kochendem 
Wasser waschen, und dies mehrmals wiederholen, bis man sie von 
den darin befindlichen Salzen befreiet hat, was leicht daran zu 
erkennen ist, dal's das gebrauchte Wasser gar keinen Geschmack 
auf der Zunge zurücklafst. Dies Wasser giefst man ab, sammelt 
die Farbe, lafst sie trocken werden, und nun erhalt man sie als 
Pulver, so dafs man sie reiben kann,  eine mehrmalige Wäsche 
mit heifsem Wasser mufs aber vorausgehen. 
Würde diese Vorsicht immer angewendet, die Farben sorg- 
faltig zu waschen, so würden sich die Farben nicht so leicht ver- 
andern.  
Verfahren, das Kaffeeschwarz, sowie auch die 
übrigen Arten von Schwarz, welche sehr leicht sind 
und auf dem Wasser schwimmen, zu waschen. 
Man thue alle schwarze Farbe in ein reines und neues 
Fayence-Gefäfs von passender Gröfse zu der Quantität der ge- 
brannten Farbe. Darauf schütte man einige Tropfen Alkohol
	        
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