Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
P. L. Bouvier's Handbuch der Oelmalerei für Künstler und Kunstfreunde
Person:
Bouvier, Pierre Louis Ehrhardt, Adolf
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1340265
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1342618
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Lection. 
Zehnte 
Das 
Aufsetzen 
der Palette. 
Kobalt zusammenzumischen. Diese Mischung setze man in eine 
Ecke der Glastafel, um davon in alle ohne Weiss mit einem 5' 
Nr. 1 bezeichneten Töne zu mischen, die man hierzu aufbewahrt 
hatte. Man macht von diesem Ton eine grössere Quantität an, 
als von dem übrigen. 
Jetzt drehe man die Glasplatte ein wenig, um die folgenden 
Töne auf einer reinen Stelle mischen zu können. 
Fünfte Reihe. 
1) Reiner Zinnober mit dieser schwarzblauen Mischung, 
dass dies den vierten Theil des Zinnobers beträgt? 
2) Die vorige Mischung mit der Hälfte Weiss. 
3) Dieselbe mit vielem Weiss. 
Diese drei Töne sind violett und für einige Parthieen der 
Lippen und Thriinenwinkel. Das Roth wird vorherrschend sein. 
Meistens wird man zu diesen Tönen während des Malens mit 
dem Pinsel von den Tönen der ersten Reihe nehmen, wenn es 
nöthig sein sollte oder auch von der siebenten und achten Reihe. 
Man reinige die Glastafel wegen der weissen Farbe ein wenig. 
Sechste Reihe. 
VOII 
1) Hellrother Ocker vermischt mit einem Viertheil von 
der schwarzblauen Mischung d. 
2) Eben diese Mischung mit der Hälfte Weiss. 
3) Dieselbe mit vielem Weiss. 
Für das Grau-Violett, das weniger lebhaft ist, als die Töne 
fünften Reihe; man lasse aber das Roth noch vorherrschen. 
Man wische die Glasplatte ein wenig ab. 
Viertheil 
der. 
Siebente Reihe. 
2) 
3) 
Dient 
Hellrother Ocker und hellgelber Ocker, die nämliche 
Farbe, die man von der reinen Farbe der dritten 
Reihe zurückbehalten hat, zu welcher man ein Vier- 
theil von dem Schwarzblau mischt i. 
Dieselbe Mischung mit der Hälfte Weiss. 
Dieselbe mit vielem Weiss. 
für die Halbtöne des Fleisches, die gleich auf die
        

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