Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
P. L. Bouvier's Handbuch der Oelmalerei für Künstler und Kunstfreunde
Person:
Bouvier, Pierre Louis Ehrhardt, Adolf
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1340265
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1341989
Prcussisqh 
Schwarz 
aus B: 
zx-linerblau 
bereiten. 
89 
dem Anmachen und Reiben zuvor durch Ieinige Tropfen Weingeist 
muss zusammensinken lassen, sowie das Papierschwarz (siehe 
diesen Artikel).  
Verfahren, 
das 
Preussich 
Schwarz 
GUS 
Berlinerhlazl 
Zll 
machen. 
Man nehme gutes Berlinerblau, aber nicht aus englischer 
Fabrik. Man zerbreche dies Blau in Stückenivon der Grösse 
eines kleinen Kirschkerns, fülle damit die eiserne Büchse, ohne dass 
zu kleine Stückchen und noch weniger etwa das Blau als Pulver 
dabei ist, denn anstatt Schwarz von einem reinen sammetartigen 
Ton zu erhalten, wird es dann bräunlich wie Russ werden. Man 
schüttelt die Büchse oft und leise während des Füllens mit diesen 
blauen Körnern, damit sie sich von selbst lagern und neben ein- 
ander zu liegen kommen, dergestalt, dass zwischen ihnen so wenig 
leerer Raum als möglich entsteht. 
Wenn die Büchse auf diese Art, ohne die Farbe zu sehr zu 
drücken oder zu zerbrechen, gefüllt ist, setze man den Deckel 
darauf, verkitte ihn mit Lehm, lasse ihn trocknen, und die Büchse 
roth glühen etc. Alles Uebrige geschieht wie vorher angegeben ist. 
Dieses Schwarz, dessen Farbe sehr intensiv ist, hat noch 
ausserdem den grossen Vortheil, dass es viel schneller trocknet, 
als alle übrigen schwarzen Farben. Daher ist es selbst dem 
Elfenbeinschwarz bei schwarzen Gewändern und anderen dunklen 
Gegenständen, bei den dunkelgrünen Farben, die blos aus Ocker 
und Schwarz, und bei dem Braun der Anlagen, das aus mehr 
oder weniger Schwarz, rothem und gelbem Ocker etc. zusammen- 
gesetzt ist, vorzuziehen.
        

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