Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch der Oelmalerei für Künstler und Kunstfreunde
Person:
Bouvier, Pierre Louis Ehrhardt, Adolf
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1333609
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1340061
562 
Erklärung der Kupfertafelu. 
Seite 
Text von 
Nun lese man den 
166 bis 
182 für die Palette zur 
Unter- 
malung, und von Seite 217 bis 231 für die Palette zur Uebermalmig mit Auf- 
merksamkeit nach, sowohl in Bezug auf die Mischung jedes dieser Töne für 
die eine und für die andere Palette, als auch in Bezug auf die Art ihrer 
Mischung und Anordnung.  Wenn man ferner in dem Inhaltsverzeichniss nach- 
liest, wird man immer mit Leichtigkeit die Seite für den Gegenstand finden, 
den man sucht.  
Auf 
der 
linken 
Seite 
der 
Palefte 
sind 
mehrere 
Stellen 
mit Nr. 
zeichnet. Diese Stellen müssen rein erhalten werden, und zwar, um hier 
mit dem Spachtel die Töne neu zu mischen, die man etwa mitten im Malen 
 gebrauchen und mischen wollte. Alle diejenigen, die sich nicht der Glas- 
tafel zur Mischung ihrer Töne bedienen, brauchen diesen Platz, um alle 
ihre Farben hier zu mischen, was aber, meiner Meinung nach, weniger 
bequem ist. 
Nr. 2. Mit Nr. 2 sind die Stellen rechts auf der Palette bezeichnet, wo man 
mit dem Pinsel die schon gemischten Töne von Neuem ummischt, wie man 
nun die Töne für den Gegenstand, den man gerade malt, in den verschie- 
densten kleinen Mischungen umgestalten muss. 
Im Laufe des Tages müssen diese Platze Nr. 1 und Nr. 2 mehrfach ge- 
reinigt werden, sowohl um das Trocknen dieser Masse kleiner Farbenkleckschen 
zu verhüten, als auch um diese Stellen immer frei, rein und ohne Staub zu 
haben.  
Alle diejenigen, die nach meiner Anleitung ihre Palette aufsetzen wollen, 
fordere ich hiermit nochmals auf, die Erklärungen, die ich im Haupttext dieses 
Werkes gegeben habe, mit Aufmerksamkeit zu lesen. Ich darf. wohl hoffen, 
dass sie ohne grosse Mühe dann die Dinge begreifen werden, die ich ihnen zu 
lehren versucht habe, und dass sie sich bald mit dem Prineip, das mir als 
Basis gedient hat, werden vertraut gemacht haben. 
Druck 
V01] 
Bruhn in 
Braunscl 
lweig.
        

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