Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch der Oelmalerei für Künstler und Kunstfreunde
Person:
Bouvier, Pierre Louis Ehrhardt, Adolf
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1333609
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1340017
der 
Erklärung 
Kupfertafeln. 
Tafel 
"557 
bohren kann, was bei einem sehr zugespitzten Winkel 
könnte. Es genügt, fünf bis sechs Linien abzuschneiden. 
Seite der Keile wird der Spitze Winkel etwas abgerundet. 
leicht der Fall sein 
Auch an der breiten 
Kleine 
F1 
gul 
Diese Figur stellt eine gewöhnliche Leinwand von fünf bis sechs Fuss 
Höhe zu drei Fuss Breite dar. Beide Seiten dieser Leinwand sind grob, in 
verschiedenen mehr oder weniger dunklen und hellen Tönen, immer aber in 
einer leichten und unbestimmten Weise bemalt, um sowohl zu einem passen- 
den Hintergrunde für irgend welchen Gegenstand, als auch um auf das lebende 
Modell einen stärkeren Reflex zu werfen, verwendet zu werden. Diese Lein- 
wand muss oben und unten eine hölzerne Stange oder eine Rolle, so lang als 
die Leinwand breit und einen Zoll oder achtzehn Linien dick, haben. Die eine 
dieser Rouleauxstangen ist oben angenagelt, um die Leinwand aufhängen zu 
können, die andere Stange unten, um sie durch ihr Gewicht straff zu ziehen, 
beide, um zu verhindern, dass sie fallt oder Wellen macht. Diese Leinwand 
hängt man nun so viel Fuss hoch, als man es wünscht, und braucht man sie 
nicht, so rollt man sie auf eine der beiden Stangen auf und legt sie in irgend 
einen Winkel, wo sie nicht im Wege ist. (Man vergleiche den hierher ge- 
hörenden Text der dreiundzwanzigsten Lection.) 
T viereckiger, hölzerner Stab, von ungefähr sieben Fuss Länge und zwei 
Zoll Breite, von zwei zu zwei Zoll mit Löchern versehen, in die man einen 
Haken steckt, der dazu gebraucht wird, dass man die Leinwand in der ge- 
wünschten Höhe aufhängen kann.   
Vkreuzförmiges Fussgestell, in dessen Mitte die senkrechte Stange T be- 
festigt ist. 
U obere Ansicht dieses kreuzförmigen Fussgestelles. 
S bemalte oder vielmehr auf beiden Seiten mit verschiedenen Tönen ange- 
strichene Leinwand.  (Weiteres im Text der dreiundzwanzigsten Lection.) 
X kleiner eiserner Haken oder hölzerner Pflock, um die Leinwand so hoch, 
als man es Wünscht, aufzuhängen. 
Y kleines, linealartiges Brettchen von drei Zol] 
Linien Dicke und einer Länge,'die der Breite 
Breite und zwei oder dFQi 
der Leinwand gleichkommt, 
also etwa drei Fuss. 
Dieses linealartige Brettchen wird mit einer einzigen Schraube in 
Mitte der Stange T befestigt, damit man es nach Belieben parallel mit 
der 
der 
1) Auf der Kupfertafel fehlt bei den; Darstellung dieser Figur das Querlineal 
in der Mitte derselben und dabei die Bezeiehmmg Y. Beides ist leicht hinzu- 
zudenkexl. 
        

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