Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch der Oelmalerei für Künstler und Kunstfreunde
Person:
Bouvier, Pierre Louis Ehrhardt, Adolf
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1333609
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1339944
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Erklärung 
der Kupfertafeln. 
Tafel 
der 
den 
Ellbogenstütze 
soll. 
zusammenhängt, 
deren 
Erklärung 
sogleich 
gegeben 
wer- 
Der Streifen oder Stab f wird längs der ganzen Länge der Handstütze a 
fortlanfen und sieben bis acht Linien dick, einen Zoll breit sein. In diesen 
Holzstreifen bohrt man der Länge nach die Löcher für die Häkchen g. 
X zwei Haken von abgerundetem Eisen, oben am Brettchen a angebracht, 
um es an den Arm F anhängen zu können, dessen obere Kante gleich- 
falls abgerundet ist, damit die Handstütze leicht über den Arm nach rechts 
und links hingleiten, d. h. naher oder weiter von dem Staffeleikörper ge- 
bracht werden kann, je nachdem man es gebraucht.  
g eiserne Häkchen, um sie in die von zwei zu zwei Zoll rechts am Rande 
des Brettchens a und durch den Streifen f gemachten Löcher, von denen 
oben gesprochen ist, stecken zu können. 
Die Häkchen g sind zum Herausnehmen, um ihre Stelle wechseln und sie 
in der gewünschten Höhe einstecken zu können. 
Besondere Beschreibung der Ellbogenstütze, welche 
am Brette a angepasst ist. (Man sehe den Text.) 
b kleines Brettchen von hartem Holze, das als Gestell in den rechts und 
links am unteren Theile des Brettchens a bis zur Mitte seiner Höhe an- 
gebrachten Falzen läuft. 
Dieselben Holzstreifen d, welche die Falze machen, können auch weiter 
hinauf zur Verstärkung des Holzes angewendet werden, wenigstens rechts, wo 
die eisernen Häkchen g angebracht sind. (Man sehe bei f.)  
c kleines Brett, um den Ellbogen darauf zu stützen, das mit einem kleinen 
Kissen von liflaroquin belegt werden kann. 
Getragen wird dieses kleine tischartige Brettchen c durch eine hölzerne 
Console e, beide Stücke sind mit dem Brette b verbunden. 
e Console, welche die Ellbogenstütze c trägt. 
Man hat darauf zu achten, dass die Console e breit genug ist, um in den 
beiden Falzleisten dd laufen zu können; das Tischbrettchen c aber; welches 
auf der Console e befestigt ist, muss breiter, überhaupt grösser sein, und man 
muss rechts und links ein Stückchen Holz ausschneiden, damit es nicht durch 
die Falzleisten dcl gehindert ist, sondern bequem über dieselben hingleiten kann. 
Man bemerkt auf einem Theile und zwar in der Mitte des Brettchens a 
eingeschnittene kerbartige Vertiefungen; diese sollen den Riegel eines kleinen 
in der Console e angebrachten Zahneisens aufnehmen. Dieses kleine Zahneisen 
ist dem bei den Staffeleien A und B beschriebenen vollkommen ähnlich. Man be- 
merkt ebenfalls einen kleinen Knopf e T, den man mit dem Zeigefinger zurück- 
zieht, wenn man die Ellbogenstütze hoch oder niedrig stellen will. Denn da
        

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