Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch der Oelmalerei für Künstler und Kunstfreunde
Person:
Bouvier, Pierre Louis Ehrhardt, Adolf
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1333609
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1339935
Erklärung 
der 
Kupfertafeln. 
Tafel 
549 
Ein anderes Fragment eben dieser Handstütze sieht man als Figur G0 
an den Arm der Staffelei A angehakt und man hat den gewöhnlichen Malstock 
hinzugefügt, um zu zeigen, wie derselbe auf einem der eisernen Häkchen g 
sich stützen muss,  eine grosse Hülfe für die Hand. 
Figur CV ist nur ein perspectivisch gezeichnetes Stück davon, um die 
Haken X zu zeigen, an welche diese neue Handstütze an den Arm F ange- 
hängt wird. Es ist immer eine und dieselbe wie Figur CO. 
Um über nichts einen Zweifel bestehen zu lassen, wird über jede dieser 
Erklärung folgen. 
eine kurze 
Figuren 
Figur O. Besondere Erklärung der von 
sehenen und an den Arm der Staffelei B 
Handstütze O. 
hinten ge- 
gehängten 
a Brettchen von vier Zoll Breite bei vier Linien Dicke. Seine Länge richtet 
sich nach der Höhe, in welcher der Arm F befestigt ist; es muss aber 
bemerkt werden, dass es gut ist, wenn der Arm F mindestens so hoch 
wie hier angebracht wird, wenn nicht höher, denn je höher der Arm an 
der Strebe a der Staffelei angebracht ist, um so weniger schräg wird die 
daran gehängte Handstütze hängen, weil sie dann langer ist; denn unter 
allen Umständen muss der Untertheil des Brettchens a sich an den vor- 
deren Rand des Tischchens [n'y anlehnen und darf nur einen halben Zoll 
 darüber hinausgehen, nm nicht den Knieen des Malers im Wege zu sein. 
Dies also, wohl gemerkt, giebt die genauere Lange des Brettchens a, wel- 
ches die Hauptmasse der neuen Handstütze O bildet. 
Man soll also dies Brettchen a so lang machen als die Entfernung von 
dem Am F oben bis einen halben Zoll unter dem Tischbrettchen, worauf das 
Gemälde steht.   
Wenn man bedenkt, dass Arm sowohl wie Tischhrettchen, beide an der- 
selben beweglichen Strebe a befestigt sind, die wiederum fest mit dem Stück O 
zusammenhängt, wo das Zahneisen ist, so wird die Entfernung von F bis zum 
Tischbrettchen immer dieselbe bleiben, mag man das Zahneisen und das damit 
zusammenhängende Tischchen, den Arm, die Armstütze hoch oder niedrig 
stellen etc. In jedem. Falle also wird das Brettchen a, die gehörige Länge 
haben, wenndieselbe so, wie eben besprochen worden, festgestellt ist. 
f Holzstreifchen, um das Holz des Brettchens a zu verstärken, damit die 
Haken g besser darin haften, was bei der einfachen Dicke des Holzes, die 
nur vier Linien beträgt, nicht der Fall sein würde.  
Der Streifen Holz f wird auf der rechten Seite des Brettchens a aufge- 
leimt und zugleich zu den Falzleisten d des Brettchens b gebraucht, das mit
        

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