Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch der Oelmalerei für Künstler und Kunstfreunde
Person:
Bouvier, Pierre Louis Ehrhardt, Adolf
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1333609
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1339910
Erklärung 
der 
Kupfertafeln. 
Tafel IV. 
547 
man hier nur den Knopf T sehen kann. Zu einer in dem ausgehöhlten Stück 
des Theiles O angebrachten Oeffnung, nach der Strebe b zu, passt der Riegel 
und schiebt sich in die gezahnten Vertiefungen, von denen man einen Theil 
sehen kann; den Riegel und die Feder aber kann man nicht sehen, weil sie 
im Innern des Stückes 0 verborgen liegen. 
 Figur F allein l 
stellt das Tischbrettchen von oben gesehen dar, mit dem Stäbchen X0, wel- 
ches es in zwei gleiche Theile theilt, h um das Bild darauf zu stellen, p um 
Pinsel etc. darauf zu legen, etc. etc. 
Figur 
Dieselbe 
Staffelei 
wie 
Figur 
Diese hier ist von hinten gesehen, was für die Kenntniss der Henkel oder 
Oesen g und einiger anderen Ausführungen wegen nothwendig war. Da. aber 
dieselben Theile bei beiden Staifeleien mit denselben Buchstaben bezeichnet 
sind, werde ich auf die bereits bei Figur A erklärten Theile so wenig wie 
möglich eingehen.  
qq hölzerne, hinten am Brettchen gx, das mit dem lischbrettchen der Staffelei 
zusammenhängt, angebrachte Henkel oder Oesenß- Diese Oesen, hier aus 
hartem Holze gemacht angenommen, würden besser noch aus polirtem, 
rundem, etwa. vier bis fünf Linien im Durchmesser haltendem [Eisen ge- 
macht, wodurch sie noch brauchbarer und sicherer werden würden. Ich 
erklärten 
Theile 
wenig 
wie 
also rathe zum Eisen. Die Endigungen dieser Oesen würde man dann ein 
wenig platt schmieden und an diesen Punkten mit Schrauben fest machen 
lassen müssen. 
Die Oeffnungen dieser Oesen qq von rechts nach links, müssen so breit 
sein, wie man hier sieht, um bequem über die beiden Streben cc der Staffelei, 
die von oben an allmälig nach unten weiter auseinandergehen, fort zu können, 
denn sonst könnte man das "Fischbrettchen nicht so tief hcrunterlassen, als man 
wollte. Die beiden Streben cc müssen also eben zwischen dem Brettchen ga: 
und der inneren Seite der Oesen qq mit leiser Berührung hindurchkönnen. 
Diese Oesen sollen das Tischbrettchen immer in derselben Stellung zum 
Körper der Staffelei erhalten. Es ist sehr leicht zu begreifen, dass, da. das 
Tischbrettchen mit seinen Schubkästen nur an dem hölzernen Stück O befe- 
stigt ist, es nach und nach durch den Gebrauch ausweichen und sich ein Wenig 
von den Streben cc trennen könnte, die Oesen gq aber halten es an seinem 
Platz und lassen es nicht von einer der drei Hauptstreben der Staffelei ab- 
weichen. 
d ist derselbe Theil, der bei der Staffelei A mif da: bezeichnet ist. Man 
sieht ihn hier von hinten, er hat eine dreieckige Gestalt mit abgerundeten 
35'"
        

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