Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch der Oelmalerei für Künstler und Kunstfreunde
Person:
Bouvier, Pierre Louis Ehrhardt, Adolf
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1333609
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1339876
Erklärung 
der Kupfertafeln. 
Tafel 
543 
Man wird gut thun, wenn man zwischen dem von Weissblech gefertigten 
Boden des Farbenkastens Lmd dem ersten Schubkasten 1! einen Zwischenboden 
von Holz anbringt, welcher den Raum h vom Schubkasten z" trennt. 
Tafel 
Staffeleien 
und 
Handstützee 
mit 
den: 
Zahneisen. 
Figur A. 
.v0n der 
Staffelei 
Seite, wo 
mit dem Zahneisen, von vorn, d. h. 
das Bild darauf steht, gesehen l). 
a Strebe in solider Verbindung mit dem ganzen Tischchen ghi an ihrem 
unteren Ende, sowie mit dem Theile O aus Holz. Diese Strebe a gleitet 
mit dem ganzen Tischchen an der Strebe b auf und ab, an der sie durch 
die Querleiste da: festgehalten wird. 
Die Strebe a kann nach Belieben auf- und abgelassen und in beliebiger 
Höhe vermittelst des Zahueisens, von dem sogleich gesprochen werden soll, 
festgestellt werden; dergestalt, dass, da das Tischchen mit der Strebe a zu- 
sammenhängt, zugleich auch das Bild, das auf dem 'I'ischohen ghi steht, mit 
der Strebe a beliebig auf- und absteigt. 
Es ist wohl zu beachten, dass die bewegliche Strebe a durch eine schwal- 
benschwanzförmige Oeffnung der Querleiste d x aufsteigt. so dass sie wie ein 
Schubkasten auf und nieder gehen und sich nichtsdestoweniger von der Strebe 
b, auf der sie auf- und abgleitet, nicht trennen kann. 
b Mittelstrebe der Staffelei, auf der die Strebe a, auf- und absteigt. 
Diese Strebe b ist von unten bis zu einer gewissen Höhe eingekerbt. 
Diese Kerbe nehmen den Riegel des Zahneisens auf, in ähnlicher Weise wie 
der Riegel eines Schlosses in ldie Sohliesskaplae eingeht; der Riegel ist mit 
einer Springfeder verbunden. Will man nun den Riegel frei haben, der sonst 
immer angespannt ist, um in die Einkerbungen einzufallen, so zieht man mit 
dem Zeigefinger den Knopf T an sich und lässt, ohne mit diesem Anziehen 
des Knopfes aufzuhören, nach Belieben das Tischchen bis zu einem Punkte 
gehen, wo man es feststellen will; lasst man nun den Knopf los, so geht der 
1) Auf der Kupfertafel IV. fehlt diese Bezeichnung: Figuf A, die dort 
über „ Staffelei vorwärts " stehen müsste. Man wird sich hiernach jedoch 
Nleicht orientiren können.
        

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