Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch der Oelmalerei für Künstler und Kunstfreunde
Person:
Bouvier, Pierre Louis Ehrhardt, Adolf
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1333609
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1339869
Figur 
Form des über eine der Näpfchen c angebrachten Abstreichers. Man 
sieht ihn hier von vom. Man stösst seine beiden Spitzen bis zu dem mit am: 
bezeichneten Strich in zwei hierfür oben in dem beweglichen Kasten d ange- 
brachte Löcher.  
Figur 
Derselbe Abstreicher, perspectivisch so gesehen, wie er im Malkasten K 
mit b bezeichnet zu sehen ist. Diese's Stück muSS oben ein wenig nach links 
gebogen und dieser Rand des Eisens sehr glatt, abgerundet und polirt sein, 
damit er nicht in die Pinsel einschneidet. 
Figur 
I. Ansicht des ganz aus weissem Eisenblech 
 gemachten Innern des Malkastens K. 
aa Eisendrähte, eingepasst in die beiden Pinselkasten f und g. Sie müssen 
die gekrümmte Form des Innern der Pinselkästen haben, jedoch an der 
Seite, wo die Pinselstiele liegen, einen Zoll, an der anderen Seite, wo die 
Haare des Pinsels sind, nur einen halben Zoll vom Boden entfernt sein. 
Den Pinseln aber giebt man diese schräge Richtung, damit das Oel in den 
Haaren bleibt und nicht an den Stielen herunterlauft. 
b der eiserne Abstreicher zur Reinigung der Pinsel. (Man sehe die 
Figuren N und O und ihre Erklärung gleich vorher; die Art der An- 
Wendung dieses Abstreichers aber S. 397 und folgende.) 
c die beiden Näpfchen für das Oel. Das, welehes keinen Abstreicher hat, 
enthält das reine Oel, das andere dasjenige, welches aus den Pinseln 
kommt, wenn man diese bei der Reinigung auf den Abstreicher drückt. 
d Kasten von Weissblech, der nach Belieben abgehoben werden kann und 
 zwei ovale Oeifnungen für die beiden Näpfchen cc hat, die nur mit ihren 
Rändern auiiiegen. 
e die Abtheilung zur Aufbewahrung der Farbenblasen, während des Auf- 
setzens der Palette und des Malens. Wenn man für mehrere Stunden 
aufhört zu malen, bringt man sie anderswo unter, um sie frisch zu er- 
halten. (Siehe im Text S. 94, in welcher Weise man die Farben lange 
Zeit frisch erhalten kann.) 
f undg die beiden Piuselkasten, über die eine genügende Erklärung schon 
Seite 541, unter denselben Buchstaben gegeben ist.  
Die Farbenkasten müssen aus hartem Holze gemacht sein; weiches Holz 
trocknet die Farben aus.
        

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