Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch der Oelmalerei für Künstler und Kunstfreunde
Person:
Bouvier, Pierre Louis Ehrhardt, Adolf
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1333609
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1339842
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Erklärung der Kupfertafeln. 
Tafel 
III. 
Wenn man mit Wasser reibt, fängt man etwa bei Nr. 1 an diese Kreise 
zu beschreiben und macht sie rings herum, bis man dahin kommt, von wo man 
angefangen (bei Nr. 2), und dann so weiter. Man muss mit dem Läufer aber 
grössere Kreise als man hier sieht, beschreiben, dergestalt, dass jeder Kreis 
einen Durchmesser hat, der, sich vom Rande der Glasplatte bis inlihre Mitte 
erstreckt, in die Ecken aber verliert man sich nicht. 
Hat man in dieser Weise ungefähr zwanzig Mal den Umkreis um die 
Glasplatte herum gemacht, so lasst man den Läufer in eine der Ecken der 
Glasplatte gleiten, um dort Luft darunter zu lassen; man halt ihn hier so, dass 
der Rand sich von der Glasplatte entfernt, hebt ihn dann ganz auf und setzt 
ihn wieder auf die Farbenmasse, die mitten auf der Glasplatte ist, dann fangt 
man von Neuem an seine Zirkel zu beschreiben und so fort. Von Zeit zu 
Zeit nimmt man die Farbe sowohl von den Rändern der Glasplatte wie des 
Läufers ab, bis Alles gleichmässig gerieben ist. (Eine ausführlichere Beschrei- 
bung findet man in dem Texte S. 112 und folgende.) 
Tafel 
III. 
Figur K. Der Malkasten, mit Allem, was er enthält, 
perspectivisch gezeichnet, nebst seinem Gestell, das 
nicht dabei nothwendig ist und vom Kasten getrennt 
werden kann. 
a Deckel des Kastens mit einem Rande, der ihm eine Tiefe von einem Zoll 
lasst, was nothwendig, damit der Abstreicher b an seinem Platze bleiben 
kann, wenn man den Kasten sehliesst.  
b Abstreicher von blankem Eisen, um Borst- und andere Pinsel daran zu 
reinigen. Dieser Abstreicher ist über einem der Napfchen c angebracht. 
(Man vergleiche zugleich den Plan des Innern des Kastens, Figur I.) 
cc die beiden Napfchen, in denen man Oel hat. Diese Näpfehen haben die 
Form einer halben Nussschale, jedes hat zwei Ringe, um sie besser fort- 
nehmen und einsetzen zu können. Sie passen in zwei ovale Löcher eines 
Kastens d aus Weissblech. Man nimmt diese Näpfchen oft ab, um sie 
zu reinigen; ihr grosser Durchmesser ist etwa vier Zoll. 
d beweglicher Kasten von Weissblech, wovon das ganze Innere des Mal- 
kastens gemacht ist. Dieser Kasten hat nur eine Itllache oben mit zwei 
ovalen Löchern für die Näipfchen, und Seitenstücke, aber keinen Boden.
        

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