Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch der Oelmalerei für Künstler und Kunstfreunde
Person:
Bouvier, Pierre Louis Ehrhardt, Adolf
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1333609
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1339827
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Erklärung der Kupfertafeln. 
Tafel 
theils an der Seite in der Dicke des Holzes, theils imter dem Tische be- 
festigt. 
Die Riemen müssen etwa zehn Zoll mehr Länge haben als der Tisch 
breit ist, damit man sie fassen und straff anziehen kann, worauf man sie bei 
ZZ an eine Schnalle festschnallt, die an einem anderen Stück Riemen ZZX 
unter dem Tische ordentlich befestigt ist. Alle diese Riemen müssen fnnf- 
des Holzes, 
theils 
unter dem 
Tische 
zehn 
bis 
achtzehn 
Linien 
breit" 
und 
etwa 
anderthalb 
Linien 
dick 
und 
3,118 
geschmeidigem Leder gemacht sein. 
ZZ X (besondere Figur) das Stück Riemen, an dem die Schnalle ist, um die 
langen Riemen Z daran zu schnallen und anzuziehen, wenn man die Tisch- 
platte D herunterlassen und sie mit der Glasplatte darauf an der Mauer 
herunterhängen lassen will. 
Wenn man den Tisch nicht mehr gebraucht und die Glasplatte gereinigt 
ist, muss man eine grosse und dicke Pappe über die Glasplatte legen, um sie 
vor jedem Stosse zu sichern; darüber zieht man die Riemen an, bis der Dorn 
der Schnalle in sein gewöhnliches Loch kommt; um alsdann die Riemen noch 
straffer zu spannen, muss man oben und unten am Tische, zwischen der Pappe 
und den Riemen, zwei Brettchen von je einem Zoll Dicke, drei Zoll Breite 
und gegen drei Fuss Länge einschieben. 
Das Stück Riemen ZZX, das die Schnalle hält, muss ungefähr sechs 
Zoll lang und dergestalt unter dem Tisch befestigt sein, dass der vordere Rand 
der Schnalle nicht über den unteren Rand des Tisches hinausragt, dann kann 
man bequem anziehen.  
Begreiflicher Weise muss man dies Alles machen, während der Tisch 
auf seinem Gestell T steht, und darf den Tisch nicht eher niederlassen, als bis 
Alles festgemacht und angezogen ist. Sorgfältig muss man dann mit einer 
Hand den Tisch halten, während man mit der anderen die Stütze T wegnimmt; 
ohne diese Vorsicht würde die Schwere der Glasplatte Alles zu schnell nieder- 
ziehen, der Tisch hart niederschlagen, und dadurch der Glasplatte, den 
Charnieren oder dem Menschen, der dabei beschäftigt ist, einen Schaden zu- 
fügen. Man muss also die Tischplatte leise herablassen und sie halten, bis sie 
gegen die Mauer hängt. 
Ebenso muss man vorsichtig sein, wenn man den Tisch aufrichten und 
horizontal auf sein Gestell stellen will, denn er ist sehr schwer. Wenn man 
die eigene Hand allein nicht stark genug glaubt, um dies zu verrichten, so 
muss man sich von einer zweiten Person helfen lassen, wo dann die eine die 
aufgehobene Tischplatte hält, während die andere das Gestell T in die Ver- 
tiefungen einfügt. Bei allen diesen Verrichtungen muss man mit Sorgfalt ver- 
fahren. (Siehe im Text die fünfte Lection, S. 120 und folgende.) 
S Tasse und Obertasse, rechts oben auf den Tisch gestellt, Oel oder Wasser
        

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