Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch der Oelmalerei für Künstler und Kunstfreunde
Person:
Bouvier, Pierre Louis Ehrhardt, Adolf
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1333609
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1339816
Erklärung 
der 
Kupfertufeln. 
Tafel II. 
537 
D der Klapptisch, auf dem die Glasplatte liegt. Er ist dargestellt, als ob er 
heruntergelassen wäre und hinge, und in diesem Sinne sieht man auch die 
beiden Riemen ZZ über die Glasplatte gespannt, um ihr Herunterfallen 
zu verhindern; dagegen, wie leicht begreiflich ist, sieht man Farbe und 
darauf gelegte Geräthschaften nur, weil sie erläutert werden sollen, da 
dieselben sich auf einem niedergelassenen Tische und einer hängenden Glas- 
platte nicht befinden könnten, wie man überhaupt auch die Riemen nicht 
so, wie man es hier sieht, mitten durch die Haufen Farbe ziehen würde. 
E sehr starke Charniere, welche den Tisch an der Mauer oder Vertäfelung 
befestigen. Der untere Theil der Charniere, der nur durch Punkte ange- 
deutet wird, ist fest unten an der Tischplatte angeschraubt. 
F Stäbchen rings um den Tisch herum, damit nichts herunterfallen kann, 
was man darauf stellt. Dieser Rand oder Stab fehlt von a bis a; man be- 
nutzt diese Oeifnung zur Entfernung des Schmutzes etc. und bei der Rei- 
nigung 
des Tisches. 
bb diese beiden Buchstaben bezeichnen die beiden hölzernen Leisten unter 
der Tischplatte, um dieser mehr Festigkeit zu geben. Die Verdoppelung 
der Striche über die ganze Breite dieser Leisten soll dieselben nur für 
das Auge deutlicher hervorheben. Diesen hölzernen Querleisten kann man 
bei einem Zoll Dicke ungefähr drei bis vier Zoll Breite geben. In diese 
Leisten bb können auch gleich die Vertiefungen H H eingeschnitten werden. 
HH die beiden an der unteren Seite der Tischplatte, in der Dicke der Quer- 
leisten bb angebrachten Einschnitte, in die das Obertheil des Gestelles T 
eingepasst werden soll.   
Obgleich diese Vertiefungen auf der Tafel I. in einem viereckigen Stück 
Holz unter der Tischplatte angebracht zu sein erscheinen, muss man im Ge- 
dachtniss behalten, dass sie in der Dicke der Querleisten eingeschnitten sind. 
Im Profil des Tisches D auf Tafel I. hat man die vier Linien dieser Quer- 
leisten bb nur fortgelassen, um eine Verwirrung von Linien zu vermeiden. 
du die sechs Pflöcke mit halbrundem Kopfe, die an drei Seiten der Glasplatte 
sich vorfinden, um ihr Rutschen, während man reibt, zu verhindern. (Einen 
dieser Pflöcke sieht man vollständig abgebildet unter Figur ßzX.) 
An der Vorderseite der Tischplatte hält der Rand F die Glasplatte ge- 
nügend, aber dieser Rand muss etwa eine Linie tiefer als die Oberfläche der 
Glasplatte liegen, damit man beim Reiben nicht mit dem Läufer daran stösst. 
Aus demselben Grunde dürfen die Köpfe der Pflöcke auch nicht höher reichen 
als dieser Rand. 
ver- 
P P 
ZZ die beiden starken Riemen, die das Herunterfallen der Glasplatte 
hüten, wenn der Tisch niedergelassen ist. Diese Riemen sind bei
        

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