Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch der Oelmalerei für Künstler und Kunstfreunde
Person:
Bouvier, Pierre Louis Ehrhardt, Adolf
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1333609
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1339160
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Lection. 
Einunddreissigste 
Eiweissürniss. 
gebrauchte, und dieses ohne Gebrauch eines glänzenden Firnisses 
gelange, so würde die Oelmalerei einen ungeheuren Gewinn da- 
vongetragen haben und die Gemälde sich viel länger erhalten, 
denn der Firniss tragt sehr viel zu ihrem Verderben bei. 
Alle Malereien mit Deckfarben, in Pasjell, in Tempera, in 
Aquarelle, mit einem Wort, alle Gemälde, die nicht in Oel oder 
Email gemalt sind, entbehren Kraft, Durchsichtigkeit und Tiefe. 
Dies ist ein grosser Schade, denn sie haben einen Silberton, den 
die Oelmalerei nicht hat, allein die Kraft fehlt allen diesen Male- 
reien, selbst das Schwarz fallt in das Graue und wir haben es bei 
ihnen nicht in unserer Gewalt, die ganze Reihe der Töne in der 
Natur wiederzugeben, besonders in den braunen Farben.
        

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