Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch der Oelmalerei für Künstler und Kunstfreunde
Person:
Bouvier, Pierre Louis Ehrhardt, Adolf
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1333609
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1338747
430 
Sechsundzwanzigstc 
Lection. 
Stafelei. 
Unabhängig davon ist die Ellbogenstütze ebenfalls mit einer 
Stellfeder, die in der Console e angebracht ist, versehen und deren 
Feder in mehrere sehr nahe liegende Zahneinschnitte eingreift, 
die in der Oberfläche der Armstütze a eingeschnitten sind, aber 
nur bis zur Hälfte ihrer Länge. (Man sehe Fig. CO und U auf 
Taf. IV.) 
Das Tischchen c, sowie auch die Console e, sind mit Zapfen 
und Löchern ordentlich verbunden und an das schmale Ende des 
Brettchens b angeleimt, beide Stücke in einem rechten Winkel. 
Das Brettchen b bewegt sich hoch und niedrig, wie ein Schub- 
kasten und geht ganz leicht in dem Falz der beiden Leisten dd, 
ohne zu schlottern. 
Diese Ellbogenstiitze c, welche mit der Console c und dem 
Brettchen b eins ausmacht, lässt sich nach Belieben hoch stellen, 
vermittelst der Feder und der Zahneinschnitte, die eben so einge- 
richtet sind, wie an der Staffelei, die ich schon beschrieben habe. 
Damen und Männer können das Tischchen, worauf ihr Ell- 
bogen oder Vorderarm ruhen soll, mit einem Polster versehen. 
Ich sage, den Vorderarm oder den Ellbogen, weil man öfters 
blos mit dem Vorderarm darauf ruht; in dieser Lage hat man 
eine freiere Bewegung, als wenn man sich vollständig darauf 
stützt.  
Will man von der Ellbogenstütze gar keinen Gebrauch machen, 
so lüftet man die Feder der Zahneinschnitte und zieht den Knopf 
an sich; man kann sie auch auf diese Art von der Armstütze 
ganz abnehmen, wenn man sie von unten aus dem Falz des 
Schiebers dd herauszieht, und auf diese Art kann man sie auch 
wieder einschieben.  
Wenn man diese Arbeit verrichtet, so hebt man deshalb nicht 
die ganze Armstütze ab, man lasst sie an Ort und Stelle hängen, 
allein man zieht sie auf die rechte Seite so weit, als es der Vor- 
sprung des eisernen Winkelhakens F erlaubt. Auch in dieser 
Lage ist sie noch sehr nützlich, um den gewöhnlichen Malstock D 
darauf zu stützen, dessen man sich viel öfter bedient, und dies 
ist der Gebrauch, den man davon macht, wie ich schon Seite 428 
erwähnt habe. Es ist unnütz, noch weitläufiger darauf einzuge- 
hen, und ich füge nur dieses hinzu, dass das Ende des Malstocks D
        

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