Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch der Oelmalerei für Künstler und Kunstfreunde
Person:
Bouvier, Pierre Louis Ehrhardt, Adolf
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1333609
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1338734
Neue 
für 
Stütze 
den 
und 
AÄTITI 
Ellbogen. 
429 
auf zu legen. Diese Häkchen wird man immer sehr bequem 
finden, so oft man von dem Malstock D Gebrauch macht, welches 
sehr oft stattfindet; man fühlt seine Hand viel sicherer und fester, 
als wenn die linke Hand, welche unten den Malstoek hält, die 
ganze Last von der rechten Hand, welche darauf ruht, noch tra- 
gen müsste, so leicht man dies auch thun wollte; überdies hat 
man nicht zu befürchten, dass man mit dem Knopf des Malstocks 
das obere Gemälde berührt.  
In vielen Fallen und besonders wenn man feine und kleine 
Details ausführt, kann man den Malstock D bei Seite und die 
Hand, welche den Pinsel führt, gegen das Brettchen selbst legen, 
welches die Armstütze CO bildet, sobald man sich nur so ein- 
richtet, dass man zwischen dem Gemälde und der Armstütze an 
dem Orte, wo man wirklich arbeitet, hinlängliche Entfernung hat  
Jetzt wollen wir zu dem Stück übergehen, worauf man den 
Ellbogen 
stützen 
kann. 
Construction des beweglichen Stücks ce, welches zur 
Armstiitze GC'passt und dazu dient, um in einigen 
seltenen Fällen den Ellbogen darauf zu stützen, wenn 
man kleine und zarte Details maltg). 
Die Ellbogenstiitze c ist ein kleines Tischchen, welches von 
einer kleinen Console a getragen wird, die nach dem Willen und 
der Bequemlichkeit des Malers hoch und niedrig gestellt werden 
kann. Es ist unnütz, dass diese Bewegung von hoch und niedrig 
beträchtlich sei, insofern, als der ganze Apparat sich vermittelst 
der Feder, die, wie man gesehen hat, in dem hölzernen Stück O 
angebracht ist, und der Zahneinschnitte an der Staffelei hoch und 
niedrig stellen lasst. 
 
1) Wenn die Armstütze C C auf den Winkelhaken F gehängt ist, so steht 
ES in unserem Belieben, sie bald rechts, bald links zu stellen, nach der Stelle 
des Gemäldes, worauf man arbeiten will; auch kann das Gemälde selbst bald 
rechts, bald links geschoben werden, je nachdem es nöthig und für den Maler 
bequem zu sein scheint. 
2) Man sieht aus der Zeichnung, dass das Tischchen c viel breiter und 
hervorspringender ist, als die Console e, welche es tragt, damit der Ellbogen 
Irlßlu Unterlage hat, allein das Tischchen ist blos an das Brettchen b durch 
die beiden Falze dd befestigt.
        

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