Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch der Oelmalerei für Künstler und Kunstfreunde
Person:
Bouvier, Pierre Louis Ehrhardt, Adolf
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1333609
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1338720
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Sechsundzwalazigste 
Lection 
Staffblei. 
gegen welches das Brettchen a zu liegen kommt. 
Winkelhaken und das Tischcheu h der Staffelei 
der 
be- 
Denn da 
A auf der 
weglichen Strebe a befestigt sind und die Armstütze oben auf 
dem Winkelhaken angehängt wird, so folgt daraus, dass wenn 
man die Strebe, auf welcher das Ganze ruht, auf- und niederlasst, 
sich das Ganze zugleich mit bewegt. 
2) Die Armstütze ist oben mit zwei Haken versehen, die 
nach unten gekrümmt sind; mit diesen eisernen Haken wird sie 
auf den Winkelhaken F angehängt, von wo aus die Armstütze 
sich wieder unten gegen das Tischehen der Staifelei etwas schräg 
anlegt, und zwar nicht darüber, sondern aussen vor dein Maler. 
Die Armstiitze darf nicht über den Untertheil des Tischehens hh 
hinausgehen, weil das 
daran stossen würde. 
er mit 
den Maler hindert, indem 
den Knieen 
3) Da es erforderlich ist, dass zwischen dem Gemälde und 
der Armstütze eine Entfernung von fünf bis sechs Zoll sein muss, 
so muss man bedacht sein, den Winkelhaken an die Strebe a so 
hoch als möglich festzumachen, damit die Armstütze nicht zu 
steil herabhängt, was stattfinden würde, wenn der Winkelhaken 
zu tief angebracht wäre. Zu diesem Zweck muss man die Strebe a 
achtzehn Zoll länger halten, als die Höhe der Staffelei ist, wenn 
das Tischchen in der Höhe der Herzgrube gestellt ist, wenn man 
davor sitzt. Würde die Armstütze nur zwei oder drei Zoll von 
dem Gemälde entfernt an dem Orte, wo der Maler seine Hand 
zum Malen auflegt, sein, so würde er nicht die gehörige Entfer- 
nung haben, um den Pinsel frei führen zu können. 
Auf der rechten Seite der Armstütze, worauf die Hand ruht, 
und am ausseren Rande befestigt man einen Streifen oder höl- 
zerne Leiste von einem halben Zoll Stärke und achtzehn Linien 
Breite, so lang als das Armstück ist, um auf dieser Stelle das 
Brettßhen, das überall nicht mehr als vier Linien Dicke hat, 
zu verstärken. In diesen verstärkten Streifen der Länge nach 
fast von oben bis unten, bohrt man in der Entfernung von drei 
Zoll Löcher über einander, um eiserne Häkchen hineinzustecken. 
Diese fünf bis sechs eisernen Häkchen können gewechselt und 
aus einem Loche in das andere gesteckt werden, um das äussere 
Ende des gewöhnlichen Malstocks Fig. D in beliebiger Höhe dar-
        

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