Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch der Oelmalerei für Künstler und Kunstfreunde
Person:
Bouvier, Pierre Louis Ehrhardt, Adolf
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1333609
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1338675
Zahneinschnitten. 
mit Fvder und 
StaHe-lei 
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Holz sein und ihm zugleich die Gestalt von einer Art Triangel 
gegeben werden, damit die unbewegliche Stütze b fest und dauer- 
haft darin eingefasst werden könnte. Zwar giebt es eine kleine 
Fläche im Winkel des Triangels, an welche der Schwanz befe- 
stigt werden könnte, und auf l welche man ein eisernes Charnier 
oben an den Schwanz schrauben könnte; allein da man es nicht 
wagen darf, ein Charnier da anzubringen, wo es nicht genug 
Festigkeit hatte, oder die ganze Dicke des Holzes durch lange 
Schrauben zu durchbohren, wodurch die Bewegung der beweg- 
lichen Strebe a verhindert werden könnte, so ist es besser, den 
Schwanz mit einem starken eisernen Bolzen zu befestigen, wie 
man auf der Fig. B in r sieht. 
Man hat also ein Stück gutes Holz gegen die kleine Platte 
hinter den Querriegel d geleimt und fest gemacht, welches unten 
hinlänglich ausgehöhlt ist, um damit oben dem Schwanze e Ein- 
gang und die Möglichkeit freier Bewegung in diesem Einschnitte 
zu verschaffen, vermittelst eines eisernen Bolzens aber, der durch 
Alles durchgeht, ist der Schwanz durchaus sicher und fest ver- 
bunden. 
Man sieht einen kleinen eisernen Halter k, der auf der Rück- 
seite angebracht ist und die Gestalt eines Zirkelabschnitts hat. 
Dieser soll den Schwanz in beliebiger Entfernung halten, bald 
mehr, bald weniger und wird vermittelst einer eisernen Schraube l 
gestellt. Dieser krumme Arm ist an der Staffelei durch das 
Charnier m Fig. B befestigt. 
Man bemerkt, dass das Ende des krummen Armes k durch 
eine" Oeffnung geht, welche in der Dicke des Holzes vom Schwanze 
angebracht ist, wodurch er ausserordentlich fest wird, wenn man 
die Schraube l anschliesst. 
Das Charnier m ist sehr gut ausgedacht, damit man den 
Halter k auf eine der Seiten zurückwerfen kann, wenn man die 
Schraube im Schwanze locker gemacht hat und man die Staffelei 
zusammenlegen will, um sie auf die Seite zu stellen; denn wollte 
man diesen Halter bei, dem Zusammenlegen der Staffelei im 
Loche und somit weit vorspringen lassen (was sehr gut ge- 
schehen könnte), so würde das mindestens unbequem sein. Selbst 
während die Staffelei aufgestellt ist, habe ich, um allen übeln
        

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